"Es gibt das Phänomen eines diasporischen Langstreckennationalismus, wo die Diaspora politische Konflikte im Herkunftsland schürt - durch Finanzierungen, durch Waffenlieferungen oder sogar durch Rekrutierung von freiwilligen Kämpfern. Man findet aber auch das politische Phänomen, dass Einwanderer in demokratischen Staaten positive Erfahrungen mit der Demokratie rückexportieren und dort auch zu demokratischen Übergangsprozessen beitragen."
Migrationsforscher Rainer Bauböck im Gespräch mit Isolde Charim
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