Maurice Blanchot scheute, was seine Person angeht, das grelle Licht der Öffentlichkeit. Auch in seinen philosophisch-literarischen Arbeiten gab er dem Dunklen den Vorzug. Wie eine neue Edition mit Texten aus den Jahren der deutschen Besetzung Frankreichs zeigt, korrespondierte dieser Vorliebe Blanchots Begeisterung für die Idee eines «harmonischen» Faschismus, der er bereits in den dreissiger Jahren Ausdruck verliehen hatte.
Von Felix Philipp Ingold
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