30/07/2008 12:17
Wie Web 2.0 genutzt wird, wie es den Medienkonsum verändert - oder eben nicht - und was daraus für (die klassischen Medien) für Lehren zu ziehen sind.
Von Simon Künzler und Andrea Iltgen
Von Simon Künzler und Andrea Iltgen







Diskussion
@ Oliver: ja, die Allokation der Zeitbudgets ist natürlich schwierig. Das ganze Offline-Leben sollte man nicht vergessen, drum mach ich zum Beispiel "Plug-Out-Tage", an denen ich weder Handy noch Internet nutze - und vor allem gar nicht erreichbar bin und gehe zum Beispiel mit meinem Vater zum Fischen ;-) http://www.flickr.com/photos/styropor/27 16859619/
Diese Studie ist ein echter Hammer – auch wenn ich einiges zu meckern hätte und gleichzeitig sehr froh bin, südlich des Studiengebietes zu leben…. Hier so ein flash daraus, der selbst noch ein Zitat ist (wird aber gut vertieft):
< Im Rahmen der Informationsgesellschaft kommt es zu einer Globalisierung
der Wertegemeinschaft. Globale Märkte ziehen globale Werte nach sich.
Mickey Mouse, McDonald`s, MTV, Coca-Cola erreichen weltweite Präsenz.
In einer Repräsentativbefragung von 3.000 Personen wurden folgende
Ergebnisse hinsichtlich der Fragestellung, was sie in ihrem Leben attraktiv
finden und wofür sie sich persönlich begeistern können, erzielt: „Nach der
Jahrtausendwende müssen die Menschen mit der Spannung zwischen
alten Werten und neuen Märkten leben: Kirche und Religion bleiben zwar
wichtig (22 %), aber noch wichtiger im Leben sind Champions League
(26 %) und Formel-1 (31 %). Und in der persönlichen Wertschätzung
rangiert die Bibel (19 %) nur knapp vor Coca-Cola (18%), Levis (17 %) und
McDonald`s (15 %).“ (Opaschowski 2001: S. 256 f) >
- Wieso komm ich mir da plötzlich alt vor?
Ausserdem CL ist 2x pro Woche, Kirche nur sonntags (wenn man sich beeilt, reichts sogar pünktlich zum Start des Formel 1-GPs).
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