23/09/2008 06:38
Die Hasardeure der Wall Street haben nicht nur Banken verspielt, sondern auch Amerikas kostbarstes Privileg: den Dollar. Der Euro, der Yen und vielleicht sogar der chinesische Yuan werden bald seinen Platz als Leitwährung einnehmen.
Von HARALD SCHUMANN
Von HARALD SCHUMANN







Diskussion
Hier noch zur Weiterbildung in dieser Thematik die (erweiterte) Kopie eines Postings, das ich vor ein paar Tagen im Spiegel Online Forum veröffentlicht habe:
Fundamentalkritik am Kapitalismus bestätigt?
Für mich ist die aktuelle Finanzkrise ein Indiz dafür, dass die Fundamentalkritik am Kapitalismus, wie sie im Internet von EXIT (http://www.exit-online.org, prominentestes Mitglied: Robert Kurz) und "Krisis" (http://www.balzix.de/index.html) vertreten wird, wohl einiges für sich hat.
Bei "Krisis" möchte ich verweisen auf den Artikel von Norbert Trenkle: Weltmarktbeben - Über die tieferliegenden Ursachen der aktuellen Finanzmarktkrise.
Bei EXIT gibt es einen Artikel vom 13.9.2008 von Christian Mielenz: Optimismus-Anfälle. (Dass diese Anfälle bereits wieder vorbei sind, erwähnt die Redaktion auch.) Auf eine aktuelle Analyse von Robert Kurz warte ich noch, hoffe, dass diese in den nächsten Wochen erscheint. Einstweilen kann man sich ja mit Kurz' Marx-Kompilation für das 21. Jahrhundert befassen: "Marx lesen!"
http://www.exit-online.org/textanz1.php? tabelle=buecher&index=2&posnr=5&backtext 1=text1.php
Oder mit dessen eigenem Werk "Das Weltkapital. Globalisierung und innere Schranken des modernen warenproduzierenden Systems":
http://www.exit-online.org/textanz1.php? tabelle=buecher&index=2&posnr=15&backtex t1=text1.php
Es scheint mir plausibel zu sein, dass die ungeheure finanzkapitalistische Spekulationsblase entstanden ist nicht aus "Gier", sondern aufgrund immanenter Verwertungsgrenzen des Kapitals, die auch zukünftig so bestehen bleiben werden, da sie auf Gesetzmäßigkeiten des kapitalistischen Verwertungsprozesses beruhen, unabhängig vom guten oder schlechten Willen der am Marktgeschehen Beteiligten.
Es stellt sich die Frage, ob es eine intelligente Art des Wirtschaftens ist, aus Geld mehr Geld machen zu wollen. Möge diese Krise eine Chance sein, aus kollektiven Hypnosen aufzuwachen, die sich rund um die Themen Geld, Arbeit, Kapital entwickelt und das Bewusstsein vernebelt haben.
PS: Ich bin weder bei EXIT noch bei "Krisis" Mitglied, halte lediglich als frei denkendes Individuum Ausschau nach Analysen der Weltwirtschaft, welche mein Verständnis dieser Prozesse erhöhen könnten. Dabei bin ich auf diese beiden Gruppierungen gestoßen.
Die Einführung war der Preis für die deutsche freundliche Übernahme,fälschlicherweise als "Wiedervereinigung" bezeichnet.
Besonders Frankreich bestand auf dessen Einführung,es sollte eine Art "Gegendollar" geschaffen werden.
Der Euro wird zeitverzögert mit dem Dollar zerbrechen...denn er beraubt den Nationalstaaten die Finanzhoheit und demzufolge auch ein Reagieren auf die beginnende Deflation.
Beispielsweise wurde der Euro gegenüber der DM viel zu hoch bewertet,faktisch eine Aufwertung der DM,ohne wirtschaftliche Gegenleistung..
"Bernanke and Paulson want to pay a phantom "hold-to-maturity" price that is above the prices at which the banks are currently valuing their trash assets. The logic is that the banks' carrying value is somehow artificially depressed by a lack of liquidity. (This logic is weak: If anything, the banks are trying to conceal how badly off they are by overstating the value of the assets).
Warren Buffett, meanwhile, thinks the appropriate price would be the "market value," which he believes is below the price at which the banks are currently carrying their trash"
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