Marc Zitzmann berichtet von einem Appell europäischer Historiker, die angesichts eines EU-Beschluss befürchten, dass die Erinnerungsgesetze aus dem Ruder laufen. "Der Rahmenbeschluss der EU, der nach seiner Verabschiedung in die Gesetzgebung der Mitgliedstaaten zu übertragen wäre, sieht für die 'öffentliche Billigung, die Negation oder die grobe Banalisierung von Genozid-Verbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen' Gefängnisstrafen zwischen einem und drei Jahren vor. Die Unterzeichner des Aufrufs befürchten, es könnte auf juristischem Wege 'Staatswahrheiten' Geltung verschafft werden, die die Ausübung des Historikerberufs und 'die Denkfreiheit im Allgemeinen' beeinträchtigen."
 
 
 
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