28/10/2008 13:54
Obamas Politikstil: Endlich ein Erwachsener
Nicht allein, dass ein Schwarzer amerikanischer Präsidentschaftskandidat werden konnte, ist eine Sensation, verblüffender ist die Tatsache, dass ein echter Erwachsener als Favorit ins Rennen geht. Andererseits: Obamas Politikstil wirkt neu, nutzt aber uralte Tricks. 





Diskussion
Kürzlich, in der "Sternstunde Religion" auf SF1 konnte man dies sehr gut miterleben, im direkten Kontrast zu McCain. Wo McCain holzschnittartig auf das Böse eindrischt, um es höchstpersönlich zu vernichten, ist Obama so demütig, es Gott zu überlassen, das Böse aus der Welt zu schaffen (oder auch nicht, Gott ist ja weiser als wir Menschen).
Falls jemand weiß, wo die Videos von diesem "Glaubens-Verhör" eines evangelikalen Fernsehpredigers im Internet zu finden sind, wäre es schön, wenn er für uns die Links hier reinstellt.
Auch zur Frage der Abtreibung kommt bei Obama eine Differenzierungsfähigkeit und echtes Mitgefühl auch mit den Schwangeren und den eventuell geboren werdenden Kindern (wie gestaltet sich deren soziale Situation?) zum Ausdruck, die McCains evangelikalen Populismus weit unter sich lässt.
Beten wir weiter für das sich abzeichnende Wunder, dass ein Mensch mit Intelligenz des Kopfes und des Herzens, Sohn einer christlichen (später buddhistischen) Weißen und eines muslimischen Schwarzen, stark genug, mit einer INTELLIGENTEN (und ebenfalls mitfühlenden) Frau (einer Schwarzen) verheiratet zu sein und mit ihr eine Familie zu gründen, in den USA mehrheitsfähig wird, so dass Barack Hussein Obama am 4. November zum Präsidenten der Vereingten Staaten von Amerika gewählt werden wird.
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