14/12/2008 10:05
"Die Schweiz könnte von Deutschland den Rechtsstaat lernen"
"Wir haben in der Schweiz eine starke Demokratie, aber einen schwachen Rechtsstaat", sagt der in Zürich und Berlin lebende Schweizer Publizist und Europa-Experte Roger de Weck im Gespräch mit swiss... »







Diskussion
Es gibt auch in Sachen Rechtsstaat nichts zu lernen in Deutschland! Und wo bitte ist der Rechtsstaat Schweiz schwach? Bis jetzt sind nach meiner Meinung keine lebensbedrohenden Fehler passiert, wenn etwa Recht in die Bundesverfassung „hineingedrückt“ wurde – zudem kann das die Schweiz locker korrigieren (man denke etwa an das Absinthverbot). Natürlich sind Minarett- und Schwarzschafplakate etwas sehr störendes und unschönes für die Schweiz. Dafür sind Ausbrüche, wie sie im Osten Deutschlands regelmässig vorkommen, weit schlimmer und tragen das hässliche Gesicht des offenen Rassimus’ . Nun, liebe Freunde nördlich des Rheins: Ich bin kein Publizist und kann es deshalb direkt sagen: Bei allen Euren Verdiensten: Es gibt bei Euch nix zu lernen i.S. Demokratie & Rechtsstaat – umgekehrt schon!
Im Bereiche der Parteienfinanzierung würde es sich mal lohnen Richtung Deutschland zu blicken und diese in der Schweiz endlich mal offen zu legen und per Gesetz zu regeln........man sieht es ja jetzt am Beispiel der UBS
Ich würde mich nicht als Populist oder Neonazi bezeichnen,wenn ich es in Ordnung fände,das kriminelle Ausländer sofort zurück in ihre Heimatländer verfrachtet würden...
Sicherlich existiert im Osten mehr rechte Gewalt als im Westen,man kann die Glatzen eigentlich tagtäglich begutachten - im Prinzip eine latente Gefahr,hauptsächlich im ländlichem Bereich.
Es ist ja auch kein Wunder,bei vielleicht 10 Millionen ohne Arbeit,die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen ist erschreckend.
Ein besonderes Beispiel der "Rechtstaatlichkei" konnte mit der Nichtverurteilung von Peter Hartz,dem Verzapfer der unseeligen Hartz - Gesetze,die das Sozialsystem vollkommen zerschlagen haben,sehen...trotz der erwiesenen Untreue & Korruption in seiner leitenden Stellung im VW - Konzern im großem Stile,kam dieser Spitzbube mit einer Geldstrafe davon,ohne verurteilt zu werden.
Getreu dem Prinzip aller "Demokratien"..."die Kleinen werden gehenkt,die Großen läßt man laufen..".das Gleiche kann man natürlich auch in der Schweiz beobachten.
Allerdings habe ich den Eindruck,daß in der Schweiz,die Bürger viel bewußter & kritischer mit ihren Rechten umgehen,als in Deutschland...man spürt das selbst in diesem Blog....da kann es mit der Rechtsstaatlichkeit gar nicht so schlecht bestellt im Lande Wilhelm Tells ;-)
Im obrigkeitshörigem Deutschland ist es meiner Meinung nach schlechter bestellt mit der Rechtsstaatlichkeit...
Da wird auch nicht aufgemuckt,jeder Lemming hat ja mit sich selbst zu tun....die übergroße Mehrheit der Leute hier,hat den Kopf nur,um den Hals vor Wassereinbruch zu schützen...
Die Schweiz kann von Deutschland nichts lernen,aber Deutschland von der Schweiz schon..
Es dürfte noch manches Beispiel geben, in dem das schöne deutsche Grundgesetz brillant anzuschauen ist,jedoch in der Praxis dann aber nicht so gut wirkt, wie es eigentlich sollte.
Was er aber unter dem Begriff als Problem angesprochen hat, nämlich dass bei uns der gesamte politische Veränderungsprozess, der mittels Inititativen demokratisch vom Volk ausgeht, immer und ausschliesslich in der Verfassung Niederschlag findet, ist in der Tat der grösste Konstruktionsfehler der Schweiz. Denn die Rolle der Verfassung als langfristiges Fundament über Struktur, Verfahren, Kompetenz-Kompetenz und allen voran der Freiheitsrechte als wichtigstes Element einer freien Gesellschaft, wird damit stets unterminiert. DIe Beispiele von Minarettinitiative und ähnlichen sind hier gut gewählt.
Was heute viele vergessen oder wohl vielmehr gar nie gewusst haben, ist dass Demokratie viel weniger wichtig ist als Freiheitsrechte. Bei der Demokratie geht es um die Beteiligung an der Macht des Staates über seine Bürger. Bei den Freiheitsrechten geht es um die Abgrenzung des Bürgers von der Macht des Staates also um die Freiheit ad originem...!!!!!
Wir haben hier nicht umsonst 1848 die Verfassung der USA als Vorbild genommen. Für das Schweizer Freiheitsverständnis war das liberale Prinzip der Abgrenzung zum Staat schon immer primär. Im Gegensatz zu den USA haben wir mit unserem Initiativrecht und dem fehlenden Gesetzesinitiativrecht dem Wesen der Verfassung Unrecht getan. Wir sollten dies tatsächlich ändern und den Wert der individuellen Freiheit gerade heute wieder in den Vordergrund unserer Politik setzten. Kollektivismus ist Untergang.
Diesen Artikel müßt Ihr gelesen haben...und wer sich von der geneigten Blog-Gemeinde schwach erinnern kann,ich sagte dieses Hornberger Schießen schon damals voraus ...
http://www.ftd.de/koepfe/:Agenda-Staatsa nw%E4ltin-im-Krieg/451510.html
Da sind wir vergleichsweise fein raus, weil etwa beim Fall Rorschacher wie auch beim Fall "Aktenvernichtung" (Gebr. Tinner) die Hauptakteure "draussen" sind..... Vielleicht sagt uns dann mal die Geschichte, dass es in Wirklichkeit nur ein Fall Blocher war.... vielleicht bin ich naiv, aber ich glaube an eine ständige ( wenn auch langsame) Regenerationsfähigkeit des schweizerischen Rechtsstaates!
Sie ist selbst ein bedeutendes Zahnrad im System;sie hätte das wissen müssen...
Unter Umständen ist sie in eine Falle gelockt worden....sie hat sich mit denen angelegt,die das System mit Krediten versorgen,damit wird sie fallengelassen,wie eine heiße Kartoffel.
Den unmündigen Lemmingen,die diese Satiren mit offenen Maule verfolgen,wird nun noch suggeriert,daß auch die "Eberschten `dra kumme ",welch ein Witz :-D.
..ich bin zu weit weg, um die Irrungen und Verwirrungen rund um Frau Lichtinghagen zu verstehen… aber mit ihrem heutigem Rücktritt hat sich wohl „der deutsche Rechtsstaat“ selber ins Knie geschossen…. jedenfalls sollte sich unser Experte deWeck vielleicht seine Aussage in Ruhe nochmals überlegen, denn so sehr ich mich als Schweizer schäme, wenn die Rechtsaussenliga der SVP wieder mal Ausländerabschiebungs- und Minarettverbotsinitiativen startet, welche internationales Recht verletzen - bis jetzt hat sich die Schweiz immer geweigert, solchem Blödsinn nachzugeben (die damaligen Schwazenbachgeschichten mal ausgenommen). Ich werte Demokratie höher als Rechtsstaatlichkeit. Dies bedeutet, dass ein Volk auch Blödsinn beschliessen darf, ohne auf Nachbarn oder Rechtsgelehrte zu achten.
Diese Land wird regiert von Oberlehrern,Pfaffen & Rechtsanwälten,die sich vor Straf-und Zivilprozessen fürchten,daran sieht man : " jedes Volk bekommt die Regierung,die es verdient " :-))
Im Übrigen...ein mündiges Volk verzapft niemals Blödsinn,meiner Meinung nach,entschuldige Dolphin,wenn ich das so sage..
Die "frei",von einer " Mehrheit " gewählte Regierung,muß jede Sekunde Angst & Respekt vor dem Volkswillen haben...& nicht umgekehrt,wie uns das tagtäglich einsuggeriert wird.
(..die Lemminge haben das vollkommen vergessen...ehe wo is`mediamarkt,alder :-))
Aber wie Du es gesagt hast...ein weiterer Genickschuß für den sogenannten deutschen Rechtsstaat,der gegenüber den Großkopferten völlig einknickt..
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Ko mmentar-Lichtinghagen-Opfer-einer-Schlam mschlacht/452936.html
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