02/01/2009 00:35
Apokalyptisches Spießertum
Matthias Horx hält nichts von der Panikmache, die viele seiner Kollegen betreiben, die von den Medien gepushten Weltuntergangsszenarien lehnt er ab. Er betont, dass Krisen in der Geschichte periodi... »







Diskussion
....in den Medien wird prinzipiell gelogen,getürkt...Tatsachen verdreht etc.
Das liegt allgemein daran,daß die sogenannten Medien keineswegs eine unabhängige Berichterstattung pflegen,wie natürlich den Ahnungslosen aller Generationen eingeredet wird- warum das so ist kann sich zumindestens in diesem trauten Blog jeder selbst beantworten.
Die Medien haben beispielsweise bis zu den ersten,kleineren Erschütterungen des Weltwirtschaftssystems ( z.B. Lehman Brother..),dasselbe schön geredet bis es nicht mehr möglich war.
Auch jetzt wird mit totaler Realitätsverweigerung wieder so getan,als ob Alles wieder prima ist....
Leider ist dies nicht der Fall,so daß die übergroße Masse der Menschen wieder in die gleiche Falle tappen.
Es hat auch keinen Sinn den Leuten etwas darzulegen,was sie verdrängen & gar nicht wissen wollen...sie müssens halt am eigenem Leib erfahren.
Eins ist allerdings sicher wie das Amen in der Kirche...nach dem Zusammenbruch wissen wir mehr und Dummschwätzer,Manager und sonstiges unproduktives Personal sollte sich auf Feldarbeit u.dgl.einstellen,um etwas zum Beissen zu haben...für längere Zeit.
Wer sich wirklich ernsthaft mit dem Klima und den naturwissenschaftlichen Grundlagen auseinander gesetzt hat, und sich auch über die Konsequenzen für Ökosysteme und Mensch orientiert hat, kann einfach nicht mehr so à la "hach, das wird schon alles gut werden, wir passen uns dann halt eben an" reden. Gerade in Sachen wie der Klimaveränderung sehe ich es eigentlich positiv, dass die Medien das Thema eher alarmierend aufgreifen - nur so können die Leute irgendwie sensibilisiert werden, wenn überhaupt durch die Medien. Das Problem hier ist halt einfach, dass das Thema den Leuten irgendwann einmal auf die Nerven geht und sie es richtig gehend verdrängen- dabei ist das interdisziplinäre Feld der Klimaforschung mit seinen Standbeinen in Klimatologie, Ökologie, Umweltwissenschaften, Geographie und Politik etwas sehr interessantes und tiefgreifendes... Wenn Medienmeldungen dann halt einseitig und apostelisch daherkommen, wundert es nicht, dass die Leute schnell die Nase voll haben.
Horx kritisiert den Spiesser als einen, der nur das schlechte in der Zukunft sieht und dagegen nichts machen will, also meint er eigentlich den Zyniker. Mit seinem "die Technologie wirds dann schon irgendwie richten" erinnert mich Horx aber eher selbst an jemanden, der allzu fest auf die Schaffenskraft des Menschen vertraut und historische Abläufe und gewachsene Systeme zu stark auf die Zukunft projeziert. Da sind mir Zukunftsforscher, die eine grundlegende Umwälzung des Systems Mensch & Gesellschaft - ob negativ oder positiv - prognostizieren, schon etwas glaubwürdiger.
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