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Diskussion
Die Aufbereitung des Abwassers...man stelle sich vor,daß ca.2/3 des Wasserverbrauches eines durchschnittlichen Bundeshaushaltes aus der Betätigung der Toilettenspülung besteht und zwar mit reinstem Trinkwasser,dem sauberstem Lebensmittel überhaupt :-)
Es sollte doch in Zukunft möglich sein nur mäßig gereinigtes Abwasser als Spülung für Exkremente zu benutzen,die dafür notwendige Schaffung von neuen Leitungssystemen wären sicherlich nicht unerheblich,würden sich aber schnell amortisieren,wenn mann bedenkt,mit welchem großem Aufwande Abwasser gereinigt wird.
Den meisten Menschen ist nicht bewußt,daß die Reinigung des Trinkwassers mit enormen Kosten verbunden ist,die auch mit staatlichen Zuschüssen aufgefangen werden...im Gegensatz zur Reinigung unserer verpesteten Atemluft,die kostenlos von der einheimischen Flora erledigt wird :-))
Die ganze Wasserproblematik geht sowieso an der Schweiz vorbei, obwohl ja ein nicht unbekannter Raubritter (ihr sagt denen, glaub ich, Grosskonzerne) der Wasserszene seinen Stammsitz hier hat. Die Schweiz verfügt über das beste Trinkwasser weltweit, es ist frei von Schadstoffen und stinkt nicht nach Chlor (letzteres ist weltweit oft der Fall, weil alle Nordamerikaner auf Chlorgeruch schon als Babies konditioniert worden sind und deshalb lebenslang glauben, sauberes Wasser müsse nach Chlor stinken). Auch sind Schweizer Wasserwerke mehrheitlich immer noch im Besitz der öffentlichen Hand und planen deshalb langfristig…Und an u_42: Wir können uns das leisten; wir sind meilenweit von allen Arten an Wasserknappheiten entfernt!. Und wenn ein Liter Abwasser schon heute deutlich teurer ist als ein Liter Trinkwasser, sind wir auf dem richtigen Weg. Wenn schon neue Netze, dann bitte Glasfaser bis in jeden Haushalt…das wäre innovativ!
Soweit zur Inovation...
Im Übrigen ist es sicher etwas anderes die kleine Schweiz mit gutem Trinkwasser zu versorgen,als ca.83 Millionen in DE,denn hier spielt die Abwasserreinigung eine große Rolle.
Außerdem bleibe ich dabei,daß der Wasserpreis (Trink-& Abwasser) in jedem europäischen Land subventioniert wird,auch in der Schweiz,um den hohen Trinkwasserstandart zu halten.
Die Subventionierung fällt nur weg,wenn das Wassernetz privatisiert wird...dann kommt allerdings Jauche aus dem Hahn,wie in GB.
Mio Einwohner ihr Trinkwasser aus Rheinwasserwerken und aus solchen, die das Rohwasser im Bodensee holen – was halt bedeutet, dass dieses Wasser schon mal „durch“ ist und aus Sicht des Oberliegers halt bereits 2. Qualität (`Tschuldigung...nicht ernst gemeint). Aber der Umgang mit Wasser ist weltweit am Auseinanderdriften und bei uns so sorglos wie noch nie.
Das wäre wirklich ein trifftiger Grund den bunten Großkanton DE zu verlassen...nie wieder Stadt-und Wasserwerke,die in Wirklichkeit Großkonzernen,wie RWE u.a.gehören und die nach Gusto die Wasserpreise erhöhen..
Noch ist das Wasser hier in Jena sehr gut,besser als die meisten Verkaufswasser aus den Supermärkten...soweit ich weiß,wird es aus örtlichen Quellen und der Ohra-Talsperre gemischt,man kann es bedenkenlos aus dem Hahn trinken und unter Umständen auch den Wodka damit verdünnen (..nur wenn man halt noch fahren muß & auch nur im Sommer :-))
Übrigens können sich Deutsche Trinkwasserproduzenten durchaus sehen lassen, was die Qualität anbelangt… Was aber dem Durchschnittstourist am ..äh ..Mund vorbeigeht, ist die Tatsache, dass Hotelanlagen weltweit eigene Filter- und Wasseraufbereitungsanlagen betreiben. So wird dem Besucher exotischer Feriendestinationen niemals klar, was das aus dem Wasserhahn tröpfelt, ausserhalb seines Ferien-Resorts (..aber das verlässt er ja nie…!).
Viele „Traumresorts“ besitzen bzw. betreiben eigene Meerwasserentsalzungsanlagen, welche richtige Energieschleudern sind. Kommt aber eh nicht mehr drauf an, weil der Durchschnittstourist seine Klimaanlage auf „voll“ stellt und danach sein Zimmer den ganzen Tag nicht mehr betritt… Viele Weltstädte verfügen über ein sehr lausiges Wasser, das da in die Leitungen hineingepumpt wird; aber auch das wird dem Besucher kaum bewusst, da heute neben den Hotels auch bereits teure Appartement- und Wohnkomplexe das „offizielle Leitungswasser“ wiederum selbst aufbereiten… Nur ein Beispiel: ein Berufskollege (Umweltingenieur) wohnt in einem schönen, nicht hyperteuren Stadtteil von Beirut. Wenn der will, dass seine Kinder gesund bleiben, muss er täglich Trinkwasser in den schönen durchsichtigen/blauen/grünen Flaschen kaufen gehen…. was das Familienbudget ganz erheblich belastet, aber auf keine Art und Weise umgangen werden kann.
Den meisten Leuten ist nicht bewußt (..in ihren Klimaveränderungswahn),daß es im nahen Osten hauptsächlich um den den Besitz der Wasser - und nicht der Ölquellen geht.
Denn erst der Besitz dieser Wasserversorgung beschert dem Besitzer in dieser Region enorme Macht...die Öl-und Gasquellen sind dann nur noch `reine Zugabe.
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