26/01/2009 09:00
Auf der falschen Seite
Der Gaza-Krieg und der Amtsantritt von Obama lassen die USA und Israel auseinander driften. Noch ist die Kluft zwischen Israel und den USA klein und fast unsichtbar – aber sie kann sich zu einem Ab... »







Diskussion
Israel ist und bleibt der wichtigste Verbündete der USA im nahen Osten,denn einen besseren Stachel könnte sich die USA im arabischen Raum nicht vorstellen....Gates der neue & alte Verteidigungsminister,sowie Obamas Stabschef Rahm Emanuel (..dieser wird gelegentlich als zweiter Mann hinter dem Präsidenten genannt) ,der selber Offizier der israelischen Armee war,zeigt die enge Verbindung der USA mit dem israelischem Staate.
Das Gaza-Massaker wäre ohne die Zustimmung der USA nicht möglich gewesen...(die Waffenlieferung aus den USA werden in Ägypten entladen und per Luftbrücke nach Israel verbracht )
Israel selber könnte ohne die massive militärische & moralische Schützenhilfe nicht lange überleben.
Das Einzige,was von den USA im Gazakrieg angemahnt wurde,war der rechtzeitige Rückzug,um nicht moralisch und militärisch zu verschleißen,wie 2006 im Libanon-Konflikt....
Der Gaza-Sreifen ist zwar klein,aber von enormer strategischer Bedeutung,denn im Küstenbereich wurden große Erdgasvorkommen endeckt. http://astrologieklassisch.wordpress.com /2009/01/18/riesiges-erdgasvorkommen-vor -gazastreifen-im-mittelmeer/
Als Beispiel für die Fortführung der aggressiven Politik der USA....
Inwieweit der neue Messias der westlichen Welt genau in die Fußtapfen seines Vorgängers tritt,kann man daran sehen,daß 4 Tage nach Machtantritt Obamas zwei Raketenangriffe auf Pakistan mit 18 toten Zivilisten stattfanden.
Obama wurde von den verantwortlichen Kommandeuren gefragt,ob der Angriff mit Killerdrohnen stattfinden könnte.
Laut US-Gesetzen sind Angriffe,außerhalb der USA nur mit ausdrücklichen Genehmigung des Präsidenten möglich...diese Genehmigung wurde vom neuen Präsident erteilt..
Aber diese Denkweise zeigt auch auf, dass Völkergemeinschaften oder Staaten, welche ihre Minderheiten nicht integrieren können, nicht vom Fleck kommen. Man beachte all die Bastler von Gottesstaaten, welche (wie schon andernorts erwähnt) auf 50 % der „Brainpower“ verzichten, weil alle Frauen am öffentlichen Leben gar nicht teilnehmen dürfen…
Das heutige Israel muss sich gefallen lassen, dass es in einem Atemzug mit diesen Gottesstaatbastler genannt wird - es ist ja nicht mal in der Lage, Juden arabischer Herkunft zu integrieren, geschweige denn Andersgläubige! Kurzum: Macht Israel so weiter, ist fraglich ob es mal das 100-Jährige feiern kann - und das nicht etwa wegen seiner Feinde und Nachbarn, sondern weil es an innerer Verkalkung und an seinen eigenen Gottesstaatsbastler (die immer der Kaste der Kriegsgurgeln angehören!) zu Grunde gehen wird….und ob die USA nun tatsächlich auf der richtigen Seite sind, kann noch nicht behauptet werden, denn der Rhetorik des neuen Präsidenten müssten Taten folgen….
"Jeder Krieg hilft den Rechten. Krieg weckt seinem Wesen nach in der Bevölkerung die primitivsten Instinkte der Massen – Hass und Angst, Angst und Hass. Das sind die Emotionen, auf denen die Rechte seit Jahrhunderten reitet."
... beweist der Autor wenig Unvoreingenommenheit und vor allem: Wenig Horizont für eine neue politische Landschaft, die sich an den neuen Chancen und Risiken des 21. Jahrhunderts orientiert. Es ist mittlerweile längst nicht mehr die nur "die Rechte", die sich einer "Poltik der Angst" bedient.
Ich find's schon etwas erstaunlich, dass aufgrund Obamas rhetorischem Geschick nun bereits die halbe Welt von einem "Neuanfang" spricht. Viele würden einen solchen wohl sehr begrüssen, aber nun warten wir doch erst mal ab, wie er sein Versprechen tatsächlich ausgestaltet.
Dass Obama Abbas anrief und dennoch Pakistan bombardierte, zeigt erste Ansätze, dass er bereit ist, die Konfliktlinien näher an den tatsächlichen Gegebenheiten zu ziehen und die Probleme nicht auf die allzu simplen Antipoden "Krieg oder Frieden" oder "Juden oder Araber"(-Hasser) zu reduzieren.
Der Westen _hat_ eine unumstossbare historische Verantwortung für die Existenz und Berechtigung des israelischen Staates, die viele zweifelhafte Gestalten in aller Welt gerne immer wieder von neuem diskutiert sähen. Obama weiss wohl, dass auf der falschen Seite der Geschichte steht, wer das ausblendet.
Seit seinem künstlich geschaffenem Status hat er das Territorium der Palästinenser mir allerlei Tricks und Aggressionen sowie Landraub,sanktioniert durch die USA und andere Vasallenstaaten systematisch reduziert.
http://3.bp.blogspot.com/_MAIDScDNy6I/SW ifGAVMpUI/AAAAAAAADb4/o7cFcR-BuvM/s1600- h/palästina.jpg
Seit 60 Jahren klaut Israel den Palästinensern das Land....aber wir sollen eine historische Verantwortung für diesen
Staat haben,das ich nicht lache ..
Jeder Staat,auch Israel bedarf keinerlei historischer Verantwortung für seine Existens durch den Westen..was soll das sein,ein Imperium oder ein Weltpolizist ?
Persönlich habe ich den Eindruck,daß der Haß auf die Juden,die selbst unschuldig an dieser Misere sind,durch die Zionisten gewollt ist,ja selbst durch das System an sich.
Wir werden sehen,inwieweit Israel mit seinem zusammenbrechendem Gönner noch kommt.
Um`s Überleben Willen,wird dieser Staat noch um das Wohlwollen der arabischen Staaten bemüht sein....
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