Kahneman, der Schreck der Ökonomen
"Gute Lügner sind sympathischer"
Per Anhalter durch die Galaxis
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Hier lauern grosse Gefahren, die den Bloggern wohl gar nicht bewusst sind. Die EG ist weder Musterknabe noch Allerheilmittel gegen Krisen. Und die innere Zerrissenheit der EG wird in den kommenden, nächsten Monaten der Weltwirtschaftskrise mit Sicherheit sehr negative Auswirkungen zeigen (man denke nur etwa an die kurz vor der wirtschaftlichen Pleite stehenden Mitglieder wie etwa Griechenland… und Griechenland steht keineswegs allein da..).
Deshalb, liebe Euroturbos, träumt weiter, aber bitte still für Euch….!
Die bisher ausgehandelten Verträge stellen aus Schweizer Sicht ein Optimum da und in schlechten Zeiten sind schlechte Vertragsbedingungen die Regel. Man sollte deshalb ohne Ideologie und politischen Salto Mortale doch einfach dazu stehen, dass die heute geltenden Verträge super sind und wir alle davon profitieren.
Natürlich wäre ein anderes Wirtschaftssystem mögliche, eines bei dem jeder BürgerIn dieser Welt eine Gewinnbeteiligung hätte, aber auch bei solchen Systemen, würde es immer solche geben, die sich bereichern, dass liegt nun mal in der Natur des Menschen, wie heisst es so schön:
"Wenn 2 sich streiten, freut sich der Dritte", dass ist wohl der Pudelskern;-)
Es sind halt drei Problemkreise die auch aus Schweizersicht diskutiert werden dürfen: Einmal schlucken die einzelnen Mitgliedstatten bzw. Bündnispartner nicht mehr alles was aus Brüssel kommt - gemäss Statuten und Verträgen müssten sie aber…
Zum zweiten hat die EU wenig Mut, wenn es um „Bestrafung“ säumiger Mitglieder geht. So müsste etwa Italien wegen seiner Abfallbewirtschaftung im Raume Neapel längst hohe Strafen an die EU zahlen, Griechenland und andere haben die (geldpolitischen/wirtschaftlichen) Aufnahmekriterien gar nicht erfüllt und müssten ebenfalls Strafen zahlen.
Zum Ditten ist das ganze Gebilde so kompliziert, dass 99 % der Betroffenen Leute im Detail nie den Durchblick haben werden - als Beispiel nur etwa EU - EG - Terminologie (sehr gut erklärt vom EDA/EVD; siehe http://www.europa.admin.ch/themen/00502/ 00533/index.html?lang=de
Die alte Bauernregel besagt „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ und diese Regel erklärt schon mindestens 90 % des Schweizerischen Unwohlseins in Sachen EU/EG …..
Ob das gut oder schlecht wäre, ist dann noch eine andere Frage...
Es ist eine blosse Auflistung in chronologischer Reihenfolge, keine Rangreihenfolge nach Schönheit oder Europhorie. Christa hat ja auch bereits wieder zwei Plätze eingebüsst. Seit dem Start haben sich etliche weitere BloggerInnen angeschlossen, so dass wir nun bei zwei Beiträgen pro Tag sind. Noch vor dem Abstimmungssonntag wird deshalb auch die nebs im bila-blog unter "ferner liefen" figurieren.
Ich mag ja leicht voreingenommen sein*, aber eigentlich finde ich die Tatsache, dass der Blog die innerschweizerischen Sprachgrenzen überwunden hat, das bemerkenswertere Ergebnis als dass Personen aus den verschiedensten politischen Lagern dabei sind. Diesbezüglich finde ich's geradezu schade, dass die Halbwärtszeit des Blogs mit jedem neuen Beitrag rapide abnimmt.
* Die Bila-Blog-Idee ist auf meinen Mist gewachsen
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