02/02/2009 09:00
"Diese unglaubliche Arroganz!"
In Brüssel hat man genug vom Sonderfall Schweiz. Sollte sie die Bilateralen in den Papierkorb befördern, könnte die nächste Referendumsfrage lauten: EU-Beziehungen oder Bankgeheimnis.
Von Jochen... »
Von Jochen... »







Diskussion
Solche Artikel tragen auch nicht gerade zur Völkerverständigung bei. Sie zeigen nur eins: die abgehobenen und überbezahlten Apparatschiks in Brüssel sollten lieber früher als später ins gleiche Sanatorium wie die WEF-Führerfiguren... ;-)
In der heutigen Zeit macht nun dieses Europa eher den Eindruck eines angeschlagenen, verwundeten Bullen (ohne göttlichen Hintergrund) und die Schweiz diejenige eines nicht ganz jungfräulichen Mädchens…
Sicher ist nur - die Beziehung ist wiederum sehr problematisch. Der Stier ist so stark angeschlagen, dass er eigentlich sehr froh wäre, wenn ihm einer so voll quer vor die Hörner steht. Auch weiss ja die ganze Welt, dass die Jungfrau eigentlich mit jedem ins Bett steigt, wenn er genug zahlt, ausser er komme aus Bulgarien oder Rumänien…. So könnte der verwundete Bulle Europa durchaus die Nicht-mehr-Jungfrau Schweiz voll auf die Hörner nehmen, nur um zu zeigen, dass er doch noch stärker ist, als alle sagen…
Fazit: Der Schweiz fehlt - wie immer - der Blick von aussen und namhafte EG-Verwaltungs-Lohnbezüger der obersten Klasse wären unheimlich froh, wenn die Schweiz abgestraft werden könnte, weil das der EG (ausser mehr Kosten und mehr Aufwand, aber das ist ja sowieso die Regel bei allem , was sie beschliesst…) nicht ein bisschen weh tun wird.
Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle keine Ahnung, wie es sich entwickeln wird bei einem ja oder einem nein.
Ich denke einfach, es wird schwirig, mit sovielen Ländern neue Verträge auszuhandeln.
Die Verträge könnten sich auch zu unseren Lasten verschlechtern.
und ein Alleingang der Schweiz in dieser Zeit will doch niemand.
Wir sind mehr vom Ausland abhängig, als das Ausland von uns.
Die Arroganz aber steht ganz klar auf der Seite der im Artikel zum Wort gekommenen EU-Bürokraten.
Die EU täte gut daran etwas von der USA in Sache dezentralisierter Staatenbund zu lernen anstatt das untaugliche Russische Modell- Zentral-Kontrolle von der Hauptstadt (Brüssel in diesem fall) zu adoptieren. Die Schweizer würden einem solchen Europa viel näher stehen.
Europa täte sich gut in der UNO zwei seiner 3 Sitze im Sicherheitsrat an Nationen wie Indien und Brasilien abzugeben anstatt Rosinen zu picken -> wann ist EU 1 Block, und wann sind das mehrere Länder?! So wie die EU sich heute gliedert ist das nicht Zukunft weisend. Ohne grossen Wandel wird diese heutige EU Mühe haben zu überleben - diese eiserne Jungfrau aus Brüssel kreirt ein Milieu eines intuitiven NO - und doch muss sich die Schweiz mit einem JA beugen und gute Mine zum Bösen Spiel machen; ihr Ökonomisches Überleben hängt davon ab.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com /2009/02/nein-zu-der-ausdehnung-der.html
Allerdings ist es für mich aus dem angrenzenden Großkanton sehr aufregend,diese Abstimmungen.
Solche "demokratischen Heldentaten" sind für uns ausgeschlossen...womit ich elunzo recht gebe;hätten solche Volksentscheide in den Nationalstaaten stattgefunden,wäre Frankreich wahrscheinlich allein die EU (mit Sarkozy als Oberamtmann :-))
Der Euro wäre niemals eingeführt wurden....Frankreichs Bedingung,welche an die deutsche Vereinigung geknüpft war.
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