19/02/2009 10:36
Abwehrschlacht ums Bankgeheimnis: Der Mythos bröckelt
Die Herausgabe von Kundendaten der UBS an den US-Fiskus ist der vorerst letzte Akt einer jahrzehntelangen Abwehrschlacht, die die Schweiz um ihr Bankgeheimnis führt. Auf ausländischen Druck hin hat das Land immer wieder Konzessionen gemacht. Die Finanzkrise droht den Mythos Bankgeheimnis nun ganz vom Sockel zu stossen.
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Diskussion
Dieses heutige Datum könnte in die Geschichte eingehen ....!
Wenn wir schon bei kulinarischen Vergleichen sind: man könnte diesen Kraken UBS auf der Kaimauer weich klopfen, in Ringe schneiden und in die Pfanne hauen, wie es die griechischen Fischer machen... ;-)
Da ist mir suuri Lääberli & luzerner Chügelipastete lieber :-))
Das wäre mal echt sensationell! Ob das allerdings ennet dem Teich gut ankommt, ist eine andere Frage ……
Auch der letzte würde begreifen,welches erpresserische Regime in den USA am Ruder sitzt und was noch wichtiger ist.....dessen Macht & Einfluß schwindet im Zeitraffertempo.
Das Supermachtgefasel der USA kann sowieso niemand mehr hören (..kein Zahn im Maul,aber La Paloma pfeifen :-D )
Wie geht`s nun weiter...Haltiner mit seiner Finma wurde öffentlich schelliert (..wenn der bei UBS antreten muß, Auweia :-)) & mit dem Murmeltier geht`s zu Ende..
Liebe Freunde, unsere Politiker, Staatsmänner, Gerichtspräsidenten, Aufsichts- und andern Gremienmitglieder inklusive der Banken- und Wirtschaftsführer unseres Landes haben definitiv Euroqualität erreicht!!!
Die Ereignisse der letzten Tage haben nun klar bestätigt, dass wir so schlecht sind, wie dies etwa der Eurodurchschnitt vorgeben würde.
Somit steht einem sofortigen Betritt wirklich nicht mehr im Wege. Jeder kocht auch hier sein eigenes Süppchen und schaut nur noch auf seine eigenen Vorteile. Gerichte, Behörden, Kommissionen werden nach belieben als Schutzschilder hochgefahren und wieder hinuntergedrückt, ganz nach dem Lied des Stärkeren … Auch haben mehrere grössere Parteien in der Schweiz, praktisch parallel zu diesen Ereignissen ebenfalls Euroqualität erreicht (so etwa die SVP, die sich nun hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt oder der Freisinn, der sämtliche Wirtschaftsfragen ausschliesslich durch seine verkungelten Bankleute beantworten lässt und sich genau um 180° gegen das eigene Parteiprogramm bewegt).
Es gibt noch einige Beispiele mehr - aber die erwähnten haben mich bereits bekehrt….
… gute Nacht liebe Eidgenossen …
Vorläufig könnten wir mal als Zeichen des Mitgefühls ein paar Kisten Bananen ins Bundeshaus schicken. Frische Bananen beleben den Geist und regen zu neuen Ideen an. Sollte das nicht bald helfen, können wir immer noch mit Traktoren und Mistgabeln vorfahren... ;-)
Einen Aspekt möchte ich noch zur Diskussion stellen,möglich,daß ich mich täusche....
Durch die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes,ganz gleich welche Herren der europäischen Hochfinanz hier "tatkräftig" nachgeholfen haben (...oder waren`s gar einflußreiche Leute aus Nordamerika ? ),die schweizer Bundesregierung kommt enorm unter Druck durch die Eidgenossen,sollte sie weiterhin auf den Europazug aufspringen wollen...noch schlimmer wird`s auf der anderen Seite des Atlantiks aussehen.
Geithner ( hat selbst Dreck am Stecken,wegen Steuervergehens ),Obama...und besonders Peitschen-Peer werden Schaum vorm Mund haben,vor Wut...eine belustigente Vorstellung für mich,das muß ich schon sagen :-D
Es macht uns,im Trott marschierende EU-Lemmingen Mut....das schweizer Dagegenhalten,Bravo !
....dumm ist es nur,wenn die Daten schon in den USA zur Verfügung stehen,was ich als Berufspessimist vermute.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft /aktuell/nie_gesehen__1.2059631.html
Aber dann trifft`s eher die,die es ob ihrer Gier auch vertragen können - die richtig Reichen,lachen über solche inszenierten Volksblödeleien nur...
Aber hier geht es weniger um das Bankgeheimnis,hier geht`s meiner Meinung darum,mit welcher impertinenten,erpresserischen Art und Weise sich ein Staat,der, wenn er sich schon als "Supermacht" & Weltpolizist bezeichnet über allgemeines Völkerrecht & nationales Recht ( Menschenrechte sowieso ) hinwegsetzt.
http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft /artikel-detailseite/?newsid=67212
Meinst Du nicht auch,daß speziell solche Staaten wie die USA,die ja ständig,gebetsmühlenartig ihr Demokratieverständnis hervorheben,moralisch eigentlich ein Vorbild sein sollten....bis jetzt sind sie nur Vorbild für unangemessene Brutalität,Ehr-und Instinktlosigkeit...die nur die Interessen einiger Superindustriellen und Größenwahnsinniger vertritt.
Gerade jetzt,in der Implosionsphase der USA sollten wir alle uns den Mut nehmen,um dagegen zustehen....
Du hast Recht..die einzige Konstante in dieser Welt ist die Veränderung,aber in welche Richtung diese Vektor zeigt...entweder zum Positiven oder Negativen,das haben wir in der Hand und niemand anderes....
Ich habe aber meine Zweifel, dass man allzulange erfolgreiche dagegen halten kann. Als relativ kleiner Spieler kann man auch versuchen eine andere Nische zu besetzen.
Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weißen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“
Die kleinen Staaten,wenn sie nur wollten & einig wären,können sehr wohl dagegenhalten,denn ohne sie könnte dieser Koloß auf tönernen Füßen gar nicht existieren...
Sehen wir`s also gelassen...was für mich persönlich von Interesse ist : bricht die EU oder die USA zuerst auseinander ?
Im Übrigen hätte die Schweiz sich mit ihrer US - Kopflastigkeit bestimmt nicht aufgelehnt....jeder weiß es halt : mit der USA geht`s zu Ende ;-)
Wenn ich das Gefasel von Obama noch höre.." wir sind bereit zu führen..",niemand will sich von diesen Trillerpfeifen mehr führen lassen,sie sollen froh sein,wenn sie im "Reigen" der Völker noch mittanzen dürfen :-D
Nicht nur die UBS steckt in der Krise, sondern auch die rechtsbürgerlichen Parteien vom Wirtschaftsflügel, die es immer noch nicht wahr haben wollen, dass der souveräne Staat USA (selber in der Krise) Steuerhinterziehung juristisch anders auslegt, als der souveräne Staat Schweiz. Zum Schutz des Bankgheimnisses ist globales Steuerrecht und –pflicht zu harmonisieren und nur auf Steuerbetrug zu revidieren. Wegen der Schweizer Doppeldeutung – Steuerbetrug/Steuerhinterziehung - ist die UBS in die Falle geraten.Das Schweizer Bankgeheimnis, auch zum Schutz der treuhänderischen Verwaltung an Kundenvermögenskapital von ehemals über 3000 Milliarden Franken allein bei der UBS gedacht, muss hieb- und stichfest sein. Das Geldwäschereigesetz z.B. hat zum Schutz des Bankgeheimnis wesentlich beigetragen. Steuerhinterziehung kann und darf nicht als Steuerschlupfloch missbraucht werden können. Die „Linken und Netten“ (Christoph Blocher) haben das Problem schon 1984 mit einer Initiative zu Abstimmung gebracht. Leider wurde diese Abstimmung von den Hütern des Bankplatzes Schweiz gebodigt. Nun erleben wir nach 25 Jahren wegen dem Starrsinn des rechtsbürgerlichen Wirtschaftsflügels ein Desaster mit ungeahntem Ausmass.
Die erforderlichen Handlungen dazu sind :
a) Nötigung,
b) Diebstahl
c) Raub.
....daß dies unbestreitbar ist,liegt auf der Hand...außerdem ist es Unrecht.
Auch das Ansinnen Unrecht zu begehen ist unmoralisch,denn darin ändert sich auch nichts,nur weil ich mir die Aufschrift "Staat" zulege :-))
So ist das mit den "Steuern"...wir haben uns mit leichtem Maulen einfach daran gewöhnt zu blechen.
Die größten Revolutionen finden ehe nur noch am Biertisch statt :-D
...wobei natürlich gesagt werden muß,daß die Schweiz das beste & durchschaubarste Steuersystem weltweit hat.
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