Paukenschlag in der UBS: Der ehemalige Chef der Credit Suisse, Oswald Grübel, übernimmt das Steuer in der Schweizer Grossbank. Er löst mit sofortiger Wirkung Marcel Rohner auf diesem Posten ab, wie der UBS-Verwaltungsrat am Donnerstag mitgeteilt hat.
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Diskussion
..vielleicht sollten wir den staunenden Bankern als Naturwissenschaftler mal erklären, was passiert, wenn ein Karussell sich immer schneller dreht und was die sogenannten Zenrtifugalkräfte dann für Wirkungen entwickeln können ....??? ... was meinst Du....?
Ich habe aber meine Bedenken. Mit meiner praktischen Art Naturwissenschaft zu vermitteln und meinem verkrampften Verhältnis zu Bankern, könnte es durchaus sein, dass bei der Veranschaulichung der Rotationsenergie, das geballte Ende meiner rechten rostralen Extremität extrem beschleunigt würde. Dies hätte - mit einer Wahrscheinlichkeit von grösser 0.5 - unter besagten Umständen, die Übertragung von kinetischer Energie in einem vollkommen inelastischen Stoss mit der Struktur eines Banker'schen Riechorgans zur Folge... ;-)
Oswald Grübel vertritt mit seinem Welt- und Menschenbild genau die Leute, die zu einem grossen Teil verantwortlich (schlussendlich sind wir alle mitverantwortlich) für die aktuelle Krise auf den Finanzmärkten sind. Jetzt mal abgesehen von Kurzsichtigkeit, Exzessen und der unaufhörlichen Gier nach mehr- fundamentale Begründung und Rechtfertigung dieser Phänomene liegen in dem seit mehr als hundert Jahren vorherrschenden System der neoklassischen Ökonomik, dem Gedanken an den "freien" Markt und die grenzenlose "Freiheit" des Individuums. Obwohl genau diese Anschauungen den Nährboden für aktuelle Ereignisse bieten, ist in der öffentlichen Debatte die Hinterfragung jener immer noch nicht erfolgt.
Die aktuelle Wahl von Oswald Grübel ist aus diesem Gesichtspunkt insofern zu kritisieren, als dass er ein überzeugter Verfechter des neoklassischen Modells ist und ziemlich einseitig und arrogant dieses zu verteidigen bereit ist. Mit der Wahl von Oswald Grübel kann sich die Politik gerne von der UBS verabschieden- denn zu sagen wird sie jetzt noch weniger haben.
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