11/03/2009 11:12
So unterschiedlich die Medienkritik die Ausstrahlung eines Dokumentarfilmes in verschiedenen Ländern aufnahm, in dem ein schwerstkranker Mann mit der Sterbehilfeorganisation «Dignitas» aus dem Leben schied, so kontrovers bleibt der Bruch des Tabus: einen sterbenden Menschen vor laufender Kamera zu zeigen.
Von Regula Bähler
Von Regula Bähler







Diskussion
PS: RTL und andere Sender zeigen auch die Geburt, also den Beginn des Lebens. Das würde ich eher als eine Verletzung der Intimszene ansehen. Nicht der Geburt wegen. Sondern als Tabubruch.
Ich jedenfalls habe Achtung vor den Menschen, die den Freitod noch wählen können, ohne als maschinengesteuertes Indivium dahinzuvegitieren. Es ist mein Leben. Mein Leiden und meinen Schmerzen.
Ein gesunder Mensch, mitten im blühenden Leben wird das nicht verstehen. Wenn sich das Dasein aber nur mehr auf Atmen (das am Ende noch erschert)beschränkt, dann ist das kein mehr aus dem Leben scheiden, sodnern einen Erlösung. Bringt vielleicht den ein oder anderen dazu, mal wieder über eine mögliche Organspende nachzudenken.
Gesunde Menschen haben diese sogenannten Tabus aufgestellt. Wieviel todkranke Mitbürger hat man dazu befragt ?
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