Kahneman, der Schreck der Ökonomen
"Gute Lügner sind sympathischer"
Per Anhalter durch die Galaxis
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Irgendwie geht es mit dem Schreiben und sich-äussern doch sehr tierisch zu und her. Wir Kerle haben den Pimmel, ihr Weiber habts die Möse. Nun in einer funktionierenden Welt treffen die beiden Dinger lustvoll aufeinander.
Mit dem Schreiben muss es sich ähnlich verhalten. Nennen Sie mir einen weiblichen Sokrates, nennen Sie mir eine Schriftstellerin, die sich zu politischen Debatten äussert, nennen Sie mir eine Historikerin, die neben der Schulverpflichtung eine Geschichte der Schweiz geschrieben hat. Und kommen Sie mir bitte ja nicht, wenn Sie denn keine gefunden haben, mit der wohlfeilen Ausrede, das seien typisch männliche Kategorien, das weibliche Denken und Schreiben sei anders.
Wie gesagt, ich habe keine Antwort. Stelle nur fest, dass es kaum eine Frau gibt, die hier mit ihrem Gesicht und eigenen Namen dastehen will. Ich habe Sie ja darin verteidigt, das ist eure gutes Frauenrecht, aber wenn Sie dieses in Anspruch nehmen, dann lassen sie mich mit dem "weiblichen Sokrates" in Ruhe. Ich bin eher der Meinung, das Xanthippe ein ganz durchtriebenes, grosses Frauenzimmer gewesen sein muss. Aber eine männliche "Xanthippe"? Kennen Sie eine?
Nein, im Ernst. Die einzige Disziplin, wo ich sicher bin, dass Maenner Frauen immer ueberreffen werden, ist der Sport. (Wahrscheinlich die einzige Disziplin, wo wir je besser waren). Und ich rede nicht vom koerperlichen Vorteil. Maenner fahren einfach auf Sport ab, Frauen langweilt diese verbissene Alphatiermanie. Die Imponiererei liegt uns eben im Blut.
So gesehen ist Blocher heute so eine Art "Letzter Held". Darum moegen ihn auch die linken Maenner insgeheim. Wie waere es mit einem Rebranding von BlocherTV in "Dr. Schnaebichaetsch und der letzte Herrliberger"?
Wie lautete nochmals das Thema dieses Threads? :)
Die Menschheit zerfällt in zwei Teile in einen weiblichen, der nicht denken kann, und in einen männlichen der nicht denken will.
Vielleicht meldet sich ja Frau unkultur hier wieder zu Wort, bevor ich noch mehr Unsinn poste :-))
Nur soviel: Es ist mir schleierhaft, wie Sie auf die Idee kommen, dass ich eine "Vorliebe für mit Fäkalien um sich werfende Slam Poeten habe". Das habe ich weder gesagt noch angedeutet. Im Gegenteil, ich mag Slampoeten, die sich einer raffinierten, geschliffenen und pointierten Sprache bedienen. "Slam" hat nichts mit "Schlamm" zu tun, falls Sie das unbewusst assoziieren. Vielleicht sind Sie so zu den Fäkalien gelangt.
Stets am Empfinden der holden Weiblichkeit geneigt für Fragen des Diskurses Rücksicht zu nehmen, entschuldige ich mich für die Nennung der Genitalien in etwas vulgärer Form. Es ist schade, dass Sie sich schon zum zweiten Mal aus einem Thread verabschieden. Das letzte Mal liessen Sie mich, wegen Fragen, die mir von einigen Ihrer Geschlechtsgenossinnen im Thread oder privat beantwortet wurden, über einen Slam-Poeten, den Sie in Ihrem Blog zitieren, etwas von "Kacke" und "altbacken" ausrichten, durch Ihre Begeisterung für das slam-poeten-Statement verlockt, dachte ich, ich könnte hier mich – ausnahmsweise – auf das Niveau der gefeierten Michele Roten begeben. Aber: quod licet iovi non licet bovi: habs verstanden ;-))
Wo steckt hier die Mysogynie? Habe übrigens von Doris Lessing, der Nobelpreisträgerin, gelesen, die in einem Buch eine ähnliche These vertreten haben soll: nun sie sprach von "Schlitzen" und "Zäpfchen". Da es mir nicht möglich ist, den Genderdiskurs zu führen ohne zu stolpern, werde ich mich in Zukunft einschlägiger Äusserungen enthalten. Denn als Mann bedarf man dazu der weiblichen Legitimation, die mir ja hiermit entzogen. Vielleicht kann mir ein anderes Frauenzimmer hier weiterhelfen …
Melden Sie sich an oder loggen Sie sich ein, um an der Diskussion teilzunehmen.