14/04/2009 04:37
Ist die Verstaatlichung der Hypo Real Estate mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar? Oder der Mindestlohn? Sind es Umverteilung und staatliche Zuschüsse? Hohe Einkommens- und Vermögensbesteuerung? Solche Fragen beherrschen neuerdings wieder die politische Debatte, eindeutige Antworten darauf erhält der Bürger keine. - Abhilfe verschafft jedoch ein unscheinbares Büchlein von lediglich 157 Seiten Umfang. Es ist in einer wohltuenden Klarheit abgefasst, die es auch für ökonomische Laien verständlich macht. Das 1946 veröffentlichte Werk gilt als Manifest der Sozialen Marktwirtschaft und stammt von keinem Geringeren als ihrem geistigen Vater: „Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft“ von Alfred Müller-Armack.







Diskussion
Jeder interessierte Bürger sollte,so meine ich..einfach seinen gesunden Menschenverstand bei der Beantwortung der dringensten Fragen unserer Zeit zu Hilfe nehmen,ohne jedoch auf Ratgeber in Bücherform zu verzichten.
Die Gefahr lauert nur darin,von einer Fehlinterpretation in die nächste zu stolpern...
Die keynesianische Zinsleitung ist also der brutalste Eingriff in das Marktgeschehen und bestimmt alle Güterpreise.
Privater Konsum, Investitionsgüter, alles wird plötzlich auch für diejenigen erschwinglich, die normalerweise nicht zur Gegenleistung fähig wären.
Da sich nun die Produktion nicht mehr aus dem Bedarf herleitet, sondern aus dem widersinnig niedrigen Leitzins, werden überflüssige Güter in den Markt gedrückt...phantasievolle Finanzprodukte ohne Grundlage, Luxus ohne Lust...etc..
Diese Ressourcenvernichtung ist also die Folge des staatlichen Eingriffs...
das Ergebnis einer Wirtschaft, welche durch die von unwissenden,sozialdemokratisch Haubentauchern gesteuerte Notenbank aus der Balance gebracht wurde...eben die " soziale Marktwirtschaft "
Der Staat selbst zerstört die Preise...und er produziert Sozialhilfeempfänger,denen er noch durch staatlich festgelegte Almosen,die Fähigkeit der Selbstinitiative raubt..
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