Kahneman, der Schreck der Ökonomen
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"Gute Lügner sind sympathischer"
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Der gespiegelte Mensch
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Diskussion
Am Ende zahlt jedenfalls der Gast die Zeche, ob's geschmeckt hat oder nicht.
Fazit:
1. Ist es nichts Ernstes, braucht es diesen Service auch nicht. Soweit so gut.
2. Ist es ernsthaft, hat der Arzt an der Strippe a) keine Ahnung b) keine Kompetenz. Das heisst, er darf kein Rezept ausstellen und ist unsicher wegen der Diagnose (Fernheilung ausgenommen).
3. Die Folge davon ist, dass man sofort entweder auf die Notfallstation des Kantonsspitals beordert wird, wo sechs Assistenzärzte und eine Oberärztin vier Stunden lang beschäftigt sind und danach ein harmloses Medi abgeben.
Oder 4. man vereinbart mit dem Telefon-Arzt sowieso einen Termin mit einem Hausarzt.
Wo hier die Vorteile und die Kostenersparnis liegen sollen, weiss ich nicht. Aber ich bin ja lernfähig...
Telefonische Beratungsangebote gibt es schon heute. Und zwar gratis. Einerseits gibt es ein Angebot, welches ich über die Zusatzversicherung beanspruchen kann. Andererseits aber auch ein Telefon für alle, egal wie sie versichert sind. Meine Erfahrung sind im Gegensatz zu Frenk gut. Und zwar in der Hinsicht, dass man zumindest mit einer Fachperson reden kann ob sich ein Arztbesuch lohnen täte oder nicht. Bzw. wie lange man noch zuwarten sollte.
Klar gehe ich in einem Notfall sofort zum Arzt; oder halt eben in eine Notfallaufnahme. Es gibt aber doch eine grosse Grauzone zwischen Notfall und keinen Arztbesuch. Und da kann einem Laien auch telefonisch durchaus weitergeholfen werden.
Und zu Tinu kann ich nur sagen, dass die vielen Interessengruppen - zumindest jene die mit Gesundheit Geld verdienen - von ihrer Warte her gesehen kein Interesse an einem transparenten Gesundheitswesen haben.
Eigentlich ist es ja noch viel absurder - es wird nicht so sehr mit Gesundheit, sondern v.a. mit Krankheit viel, sehr viel Geld verdient. Wir zahlen die Prämien an die Krankenkassen, nicht an Gesundheitskassen... Solange die "Lösungen" der unterschiedlichen Interessenvertreter in so unterschiedliche Richtungen zielen, werden die Prämien steigen - und da nützen, wie gesagt, ein paar Pflästerli schlicht nichts. Es erinnert mich viel mehr an das alte Muster, Hauptsache, etwas "gemacht" zu haben - aber gebracht hat es nichts.
Ich finde diesen Telefondiesnt gut, so wie er heute schon besteht und habe ihn selbst schon genutzt bei einer Unsicherheit. ich denke aber kaum das man mit einem Obligatorium Kosten sparen kann.......da gäbe es andere Bereiche die nicht in 1. Linie die Prämienzahler betreffen bei denen ein viel grösseres Sparpotenzial vorhanden wäre.......
- fürs Bibeli den Telefondienst, Medikamentennachbestellung bei chronisch Kranken usw. , Querverbindung zu Praxen und
Notfallstationen
- Reduktion der Krankenkassen auf ein paar die leichter kontrolliert u. überwacht werden können
- Schluss mit den Mitarbeitervergünstigungen bei den Krankenkassen (Prämienbefreiuung usw.) Gleichheitsgrundsatz
- Zentrumshausarztpraxen (sh.Timing, Ambulanz)
- besseres Timing in den Hausarztpraxen ( 70 min und mehr Wartezeit sind einfach zuviel !)
- zeitgemässe Medikamentenpreise und mehr Generika, nicht kompletter Wechsel der Medikamentation auf andere
Pharmafirmen bei Eintritt in ein KH
- personeller Ausbau der Notfallstationen in den Krankenhäusern auf 24 Std. / Hausarzt 1 Dienst
pro Woche (Herzkathederlabor in Zürich Hirslanden, Wien AKH 24 Std. bringt rund 20 % weniger Todesfälle und Spätfolgen)
- der Tag hat 24 Stunden und die Woche 7 Tage ( CT Auslastung, OP Auslastung)
- Comptertzentralen die die Verträglichkeit und Kompalität von Medikamenten untereinander (Nebenwirkungen) abchecken
- Krankenakte auf der pers. Gesundheitskarte gespeichert (reduziert teure Doppeluntersuche) Blutgruppe usw.
- der Patient im Mittelpunkt und nicht die Politik und Bürokratie
- Rücknahme von nichtverbauchten Originalmedikamenten (Computerchip) innert Frist in Zusammenarbeit mit der
Pharmaindustrie
Das sind nur ein paar meiner Erfahrungen als langjähriger Herzpatient und Diabetiker
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