18/05/2009 08:16
Die einen bezahlen, was die anderen glauben
Nun wird es wohl so kommen, dass jene, die nichts von Komplementärmedizin halten, jenen die daran glauben ihre Kügelchen und gestampften Knochen bezahlen müssen. Die Überwälzung persönlicher Kosten... »







Diskussion
Was die Anspruchshaltung, die "Buffet-Mentalität" betrifft, gehe ich mit den Autoren einig. Was gewünscht wird, muss bezahlt werden.
Noch haben wir nur einen Verfassungsartikel. Jetzt sind Bundesrat, BAG (die armen Kerle) und die Kantone gefordert. Sie müssen einen "Stresstest" bestehen. Mein Vorschlag als Naturwissenschafter: Feldversuch! Die welschen Kantone werden sofort alle komplementärmedizinischen Verfahren in die Grundversicherung aufnehmen. Dann schauen wir nach 12 Monaten, wie sich das System bewährt und die Prämien hochgehen. Dann machen wir eine Neubewertung und die anderen Kantone werden vielleicht folgen...
"Die Überwälzung persönlicher Kosten auf die Gesellschaft schreitet voran". Persönliche Kosten? Was ist denn mit der bisherigen und gegenwärtigen Überwälzung der Kosten all jener, die wegen jedes Wehwehchens zum Schulmediziner rennen, weil sie Aufmerksamkeit brauchen? Sind diese Kosten nicht "persönlich"?
Genau diese Fälle wären mit Sicherheit weniger kostspielig, würden sie sich komplementärmedizinisch behandeln lassen.
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