27/05/2009 16:10
Immer mehr Freikirchler als Lehrer
Immer mehr Freikirchler studieren an der Pädagogischen Hochschule in Bern. Das bringt einige Probleme mit sich.
»Immer mehr Freikirchler studieren an der Pädagogischen Hochschule in Bern. Das bringt einige Probleme mit sich.
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Diskussion
Ich frage mich, wann endlich setzt die Schweiz, die Trennung von Kirche (Sekten!) und Staat endlich um? Laut Bundesverfassung Artikel 72 sollte doch das geregelt werden können. Leider nur 8 Kantone haben sich wirklich befreit davon! Sicherlich ist das Besser als Nichts,denn schaut man nach Deutschland so ist dort noch mehr im Argen, wie man bei der Bundespräsidentenwahl am letzten Samstag schön sehen konnte, da wird noch schön der Gottessegen ausgesprochen vom Bundestagspräsident und auch der wiedergewählte Bundespräsident murmmelte was von:"Gott halte seine Hand schützend über uns alle und unsere gemeinsame Welt. Gott segne unser Deutschland. " blablabla...Von Religionsfreiheit hat der wohl noch nichts gehört und das in seinem Land x-Leute einer anderen Religion nachgehen wohl auch nicht, peinlich, peinliches Deutschland!
Aber der Artikel ist mir zu dünn - es gibt ja nicht nur extreme Ansichten in Bezug auf Religion - es gibt auch weltanschaulich extreme Ansichten. Dort scheint man sich aber daran nicht zu stören.
Ich sehe das bezüglich Schulpflege auch so - die Erziehungsdirektionen machen ständig irgendwelche Konzeptänderungen und das Lehrpersonal und die Schulpflegen hechten all diesen Anforderungen ständig hinter her. Kaum ist etwas eingeführt, kommt schon wieder was Neues, ohne dass man irgendwelche Erfahrungswerte hätte.
Schade, dass zur meinem Einwand über verlorenen Wurzeln keine Reaktion kam. Natürlich kann man mit Fundamentalisten nicht diskutieren - weil die immer recht haben. Aber wenn man seinen eigenen Standpunkt kennt und seine auch religiöse Sozialisation einigermassen reflektiert hat, können Fundis einem nicht wirklich Angst machen. Aber eben, es ist so chic heute, Religion in die Pfanne zu hauen - das Vakuum rächt sich aber - wie der Artikel zeigt.
Ob man nun seine religiöse Sozialisation hinterfragt und darüber nachdenkt, oder einfach nur darüber nachdenkt, was solche Gruppierungen für Ideen haben - da kommt man so oder so zum Schluss, dass solche Strömungen sich auf zu dünnem ideologischen Eis bewegen. Ernst wird es erst, wenn sich extreme Interessengruppen aller Art verdeckt beginnen aktiv zu sein. Damit meine ich, wenn sie sich ein massentauglicheres Kleid zulegen, trotzdem aber die alten Ziele verfolgen.
Das Thema hat heute auch die NZZ am Sonntag aufgegriffen. Aber auch da ist der Artikel eher nach dem Motto "wirbeln wir ein bisschen und vielleicht wird sogar ein wenig staubig".
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