08/06/2009 16:43
"Das Internet" gibt es nicht
Es wird viel geschimpft auf "das Internet" in diesen Tagen. Es macht dumm, es ist der Feind des Geistes, es tut demokratisch, ist es aber nicht, behaupten seine Kritiker. Alles Quatsch, meint Chris... »







Diskussion
Hoffen wir, dass der Autor hier nicht ans Kreuz genagelt wird. Allerdings ist ja soo viel neues und unbekanntes auch wieder nicht drin. Auch der parallel publizierte Artikel vom jungen Augstein http://facts.ch/articles/2426110-das-net z-hat-gewonnen bringt ja auch wieder nichts Umwerfendes.
Irgendwie erinnern die Reaktionen der Journis und Publizisten an das Experiment von Pawlow mit den Hunden …. - wieso wird eigentlich eine neue Form der Kommunikation wie zu Zeiten der Hexenverfolgung begegnet? Kriegt man denn beim Fachstudium der Journalistik eine neue Form des Hexenhammers vermittelt? Oder fürchtet die „classe journaille“, dass die bisherige Form des Journalismus aussterben wird oder wird dies allgemein befürchtet? Ist daher jeder Blogger ein ungebildeter Trottel mit Hang zur Selbstdarstellung?
Ich meine, der Mensch bleibt Mensch, auch wenn er herumsurft, bloggt, was am Bildschirm liest oder was recherchiert …. Hinter all diesen Analysen und schönen Beiträgen steckt eine gehörige Portion Angst, weil es nicht mehr ist wie bisher und ein Verleger halt ein Onlineredaktor noch schneller feuern kann, als die Printleute? Und das Net und seine User lassen sich eben nicht über Hits und nach-verfolgten Suchabfragen definieren - und grad wir Blogger haben eben das Privileg, jederzeit den berühmten „Aus“-Knopf zu bedienen - und weg sind wir … unkatalogisiert, unkontrolliert und weiterhin unbeschwert ….
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