05/07/2009 13:53
Schweizer Uran: Aus den Augen, aus dem Sinn
Die Schweiz entsorgt radioaktives Kernmaterial in alten maroden Atomkraftwerken in Russland. Einige Parlamentarier wollen das nicht mehr verantworten.
»Die Schweiz entsorgt radioaktives Kernmaterial in alten maroden Atomkraftwerken in Russland. Einige Parlamentarier wollen das nicht mehr verantworten.
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Diskussion
Nur die schweizerische Stromlobby (die mit ihrer Monopolstellung schon im Preissektor machen was sie wollen) und angeblich kontrolliert durch ihre „Staatsverwaltungsräte“, die brauchen natürlich weder Regeln noch Kontrollen.
Liebe Medienschaffende: Bitte geht noch nicht in die Ferien - Das Sommerloch gibt’s 2009 gar nicht - denn diese Geschichte gibt noch ganz viel her………….
Diese AREVA, so scheint es, ist der grosse Dealer im strahlenden Abfallgeschäft. Unnötig zu erwähnen, wie eng diese wiederum mit der schweizerischen Stromlobby verbandelt ist …. aber dort haben wir ja nur strahlende Verwaltungsräte, inklusive der vielen Stadt- Gemeinde- und Regierungsräte die teilweise von Amtes wegen in diesen Gremien sitzen und ebenfalls freudig strahlen, ab dem vielen Geld, das sie da „ihrer“ Stadt, Gemeinde, Kanton zuführen können, in Zeiten wo doch Gewerbe, Industrie und Banken so wenig Steuern zahlen und trotzdem niemand sparen will ….
Solche "Medienskandale" sind schon etwas Salz in den Wunden der Stromkonzerne, aber so richtig wachrütteln werden sie die Leute nicht. Wie dolphin das treffend beschrieben hat : Die Stromlobby ist überall! Und ihre Werbung auch, macht mal ein bisschen die Augen auf.. immergenugstrom.ch ist so ein Ableger, pure Propaganda, aber unter einem typisch-schweizerisch scheinheiligen Deckmantel.
Klar ist die Stromlobby überall. Sogar im Fussball!
Nur: "Uuseschruube - Yyneschruube" mit 2'000 Watt ist mir etwas zu simpel, wenn nicht sogar "byyrewaich". Jetzt wo die LED gross im kommen ist, noch auf die alte Fluoreszenztechnologie zu setzen, erscheint mir etwas retro. Und subito geht die Umstellung von Atomstrom auf Alternativen sowieso nicht. Fotovoltaik bleibt mit durchschnittlich 500 W/m2 Sonnenleistung und knapp 18% Wirkungsgrad (nicht-experimentell) eine Nischenenergie. Solarthermie ist weit entfernt von flächendeckend. Und kein Mensch möchte 5'000 Windturbinen am Zürichsee.
Wenn die Sahara-Staaten dereinst wirklich soviel Strom produzieren sollten, wie vollmundig prognostiziert, und die Spanier diese Wirtschaftskrise überleben, müssen wir noch den Transport, die Verteilung und die Speicherung diskutieren. Und da sind noch ein paar ganz grosse geopolitische Brocken aus dem Weg zu räumen. Bis dahin - sprich die nächsten 30 Jahre - sollten wir unsere schweizerischen Wasser- und Kernkraftwerke noch ein bisschen pflegen, meinst du nicht? Dazu gehört auch eine saubere Entsorgung. Und wenn wir schon schwach radioaktiven Abfall produzieren, sollten wir ihn auch in der Schweiz endlagern.
Ich bin überhaupt kein Energiesachverständiger und lasse mich gern überzeugen. Aber bitte mit seriösen, technischen Argumenten und nicht mit Dünnbrettbohrern à la Ruedi Rechsteiner und Franziska Teuscher...;-)
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