Der Trendforscher Gerald Celente wurde vom Handelsblatt abfällig als „Untergangspropheten“ bezeichnet. Seine Prognosen sind in der Tat nichts für schwache Nerven. Derzeit sieht er die Welt auf dem Weg in die größte Depression aller Zeiten.
Von Andreas Hoose
Diskussion
Die Blick-20-Minuten-News-Informationshappen-Gesellschaft hört halt lieber auf solche Feelgood-Dummschwätzer wie Matthias Horx, die zwar den Optimismus predigen, wissenschaftlich aber total unfundiert arbeiten und sich selber total überschätzen.
Niemand will sich ja so etwas vorstellen...die große Depression der 30`ìger Jahre ist zu lange her,aber die Parallelen zu heute sind erschreckend.
90`ig jährige oder noch ältere Menschen,die dieses Szenario bewußt erlebt haben,sind schon aus biologischen Gründen kaum mehr vorhanden.
Es ist ja auch klar,daß nach dem weltweitem Zusammenbruch des Weltfinanzsystem,unweigerlich ein wirtschaftlicher Zusammenbruch zu erwarten ist.
Mit den jetzigen " Eliten " sind positive Veränderungen nicht möglich...im Gegenteil,sie tun alles,um den Status quo,also ihre Herrschaft & Existenz so lange als irgendwie möglich zu erhalten.
..und aus diesem Grunde wird gelogen,getürkt..die Menschen mit positiven Falschmeldungen in den gesamten systemgesteuerten Massenmedien eingeschläfert,wie kleine,unmündige Kinder.
Eliten sind immer unfähig, sich etwas anderes als die Trends von Gestern vorzustellen, also die Trends, die sie zu „Eliten“ gemacht haben.
Besonders das Internet ist ihnen ein Dorn im Auge,denn hier können Meinungen,Tatsachen..Lügen dieser Eliten blitzschnell aufgedeckt und entlarvt werden.
Das ist der Grund ihrer ohnmächtigen Wut..ihrer Versuche das Netz zu zensieren und unter Kontrolle zu bringen.
Vielleicht läuft aus den oben genannten Gründen diese Depression auch abgeschwächter als damals ab,aber die USA ist nicht mehr zu retten..
Durch die engen Verknüpfungen der Finanz - und Wirtschaftssysteme,werden natürlich auch in der westeuropäischen Welt enorme Verwerfungen auftreten..
Eine davon wird das Auseinanderbrechen der EU sein..Anfänge können wir jetzt schon gut beobachten.
Deutschland,mit seiner großen Wirtschaftsmacht,kommt bei der Erhaltung des jetzigen maroden Systems eine Schlüsselrolle zu.
Wie eng die Eliten weltweit zusammenarbeiten,trotz aller Gegensätze untereinander,sieht man an solchen Meldungen..Forbes kürte Merkel zur mächtigsten Frau der Welt,wen interessiert das schon ?
Allerdings suggeriert es dem Urnenpöpel Positives zur Bundestagswahl am 27.9...denn nach der Wahl,ist es auch mit dem vereinbartem Stillhalteabkommen zwischen Konzernen und der Bundesregierung vorbei,dann werden Gesetze,Verordnungen und Erlässe durchgepeitscht,die sich die armen Lemminge im Traum nicht vorstellen können.
Gleichzeitig werden dann massenhaft Entlassungen durchgeführt und ein explosionsartiger Anstieg der Arbeitslosigkeit wird zu verzeichnen sein...noch werden die Kosten auf den Mittelstand abgewälzt,die unter der enormen Steuerlast ächzen,während Merkels Freunde,wie Ackermann & Co.mit Steuergeschenken rechnen können.
Dies alles wird die Krise in ganz Europa verschärfen.
Was ist zu tun ?
Zuerst gelassen bleiben und sich auf die Vorsorge für die eigene Sippe konzentrieren.
"..erst mal eine drehen und dann werden wir weitersehen ",wie einer meiner Freunde hier bei Facts,sehr treffend formulierte ;-)
Die Frage ist nicht,ob die Depression und in welcher Form sie kommt oder nicht.
Wer den Artikel genau gelesen hat,weiß was zu tun ist...
Vorräte an Lebensmitteln bunkern,um etwa drei Monate autark über die Runden zu kommen..also Reis,Teigwaren,Fleischbüchsen..überhaupt Konserven,die länger haltbar sind.
..aber auch Streichhölzer,Vitamintabletten und alte Zeitungen u.s.w.
Für mich als ehemaligen DDR- Bürger ist das nichts besonderes :-)
Auch ein schweizer Katadyn-Pocket Wasserfilter ist die erste Wahl,denn mit dem Beginn der Krise werden Stromabschaltungen,sowie nicht mehr regelmäßig bereitgestelltes Trinkwasser an der Tagesordnung sein...unabhängige Heizquellen,die mit Holz und Kohle betrieben werden können,sind natürlich von Vorteil.
Sehr gute Kontakte zu Bauern aufbauen,denn der Bauer wird der erste Mann im Staate,das war immer so.
Die Krise beginnt mit Deflation,ein sich selbst verstärkender,auch psychologischer Prozeß..Konsumverweigerung ist in den Ländern Westeuropas an der Tagesordnung,sie wird der verbleibenden Industrie den Rest geben.
Ganz wichtig : raus aus den Schulden,so gut und so schnell es geht,denn in der Deflation (..nicht zu verwechseln mit Defloration :-)) werden die Schulden stark aufgewertet..Außenstände unbarmherzig eintreiben.
Kein Geld auf der Bank lassen,nur diese Summen,die für laufende Ausgaben nötig sind.
" Nur Bares ist Wahres "
Alle Lebensversicherungen,Bausparverträge etc. auflösen und monetisieren..auch mit Verlust,denn Bargeld wird Mangelware.
Alles verkaufen,was nicht wirklich gebraucht wird..man kann es später für 10 % des Wertes zurückkaufen.
Bankguthaben und dergleichen sind nur Geldversprechen,sie werden sich beim zu erwartenden Bankencrash in Luft auflösen.
1929 betrug die umlaufende Bargeldmenge im Reich 0,5 % !!
Wer es sich leisten kann,Edelmetalle in reinster Form und kleinster Stückelung zulegen (Reinheitsgrad 99 % ),diese werden zum Ende der Krise sehr wichtig.
Immobilien werden bis zu 90 % an Wert verlieren..höchsten als selbstgenutztes Wohnhaus,Bauernhaus..
Die Krise erreicht ihren Höhepunkt mit der Hyperinflation,das Geld wird also wertlos..und endet mit einer Währungsreform.
Jetzt kommen die Goldmünzen in`s Spiel,vorausgesetzt,sie wurden nicht verfressen :-))
Ich vermute,daß ein akzeptables Wohnhaus in mittlerer Lage nicht mehr als 3 Unzen kosten wird,also ca.100 gr.Reingold..z.Zt.kostet eine Unze keine 1000 $..der Preis wird sich bis zum Ende der Depression mindestens verzwanzigfachen.
Für 10 Unzen gibt`s ein Mehrfamilenwohnhaus,von dessen Mieteinahmen später ein geruhsames Leben geführt werden kann.
Das Haus wird also 60.000 $ kosten,was völlig realistisch ist.
..und noch was,nicht auf den Putz hauen,tief statt hochstabeln..alte Kisten fahren und Zigaretten schnorren,denn es braucht niemand zu wissen,daß man über einen Informationsvorsprung verfügt,der letztendlich geldwert ist & mit etwas Glück einen wie Phönix aus der Asche steigen läßt :-D
Die allergrößten Gewinne und die größten Vermögen wurden in der Krise gemacht..von Leuten,die über die besten Informationen verfügten;diese waren real und keine Bubbles wie heute !
Die Wehrfähigkeit der Schweizer steht ja außer Frage,da braucht man keine Worte zu verlieren..
Punktum,das sind meine Überlegungen,..sie sind natürlich kein Postulat und jeder sollte gelassen selbst entscheiden,was zu tun ist.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/stan dard/Wenn-Auslaender-Bomben-legen-Armee- uebt-den-Ernstfall/story/14138046
Ausschnitt aus dem Text: "Das Szenario basiert auf «einer zwischenstaatlichen Auseinandersetzung im Nordosten unseres Landes mit Minderheitsproblemen, gekoppelt mit einer weltweiten Wirtschafts- und Energiekrise», sagt Daniel Reist, Sprecher des Heers."
Bemerkenswerter Weise wurde der Titel des Artikels in Windeseile von "Wenn Kosovaren Bomben legen: Armee übt den Ernstfall" in "Wenn Ausländer Bomben legen: Armee übt den Ernstfall" geändert...
Ich bin dennoch etwas gespalten, denn eigentlich bin ich auch eher einer der Sorte, der die Dinge nicht immer allzu positiv sehen will und es durchaus für plausibel hält, wenn in den nächsten paar 5-10 Jahren aus Gründen der Energie- und Nahrungsmittelversorgung ein paar gesellschaftliche Stricke reissen. Man stelle sich nur vor, Herr und Frau Müller könnten wegen hohen Benzinpreisen ihr Sonntagsfährtli nicht mehr antreten. Oder im Aldi gäbs keine Fleischplätzli für 1.99.- mehr. Jösses Gott! Spass beiseite, die Gefahr besteht- eben gerade in der Schweiz, weil wir seit Jahrzehnten nichts mehr anderes kennen als Konsum, Stabilität, Wachstum, und Konsum.
Allerdings darf man nicht vergessen,daß dieses Wachstum auf Pump,uns in Europa,ein gutes halbes Jahrhundert einen gewissen Wohlstand beschert hat..und Stabilität.
Du hast völlig richtig erkannt,daß der Staat im Verschuldungszwang ist,um in der Endphase des Systems das wachsende Ungleichgewicht zwischen Warenmenge & exponentiellem Geldwachstum auszugleichen.
Wenn das nicht mehr möglich ist,so wie jetzt,entstehen eben deflationäre Tendenzen,die das Schuldenkartenhaus zum Einsturz bringen..mit verhängnisvollen Konsequenzen für die Gesellschaft.
Diese Stabilität und der Wohlstand erkaufen wir uns durch Verlust unserers Freiheitsempfinden,gesundem Mißtrauen gegenüber den Volksvertretern und Aufgabe des gesunden Menschenverstandes.
Die gesellschaftliche Entwicklung generiert dann den Lemming und den Urnenpöpel,der nur diese Leute wählt,die ihm weitere Konsumentenkredite,scheinbaren Wohlstand und Stabilität garantieren.
Die " Eliten " in den Parteien und Regierungen,wohlwissend um die junkiehafte Abhängigkeit der Lemminge von Konsumentenkrediten,zementiert ihre Macht und ihren krimminellen Lobbyismus durch immer mehr Gesetze,die die Freiheiten des Einzelnen beschneiden und einen Steuerdruck auf den Mittelstand in nie gekanntem Ausmaße entstehen läßt,da ja durch das zunehmende Ungleichgewicht,in immer größerem Umfang entstehende Unterschicht von mittel - und arbeitslosen Menschen,mitfinanziert werden muß.
..und eben diese Krise bietet,die,wenn wir uns gelassen ohne Panik etwas darauf vorbereiten,mit Sicherheit nicht so problematisch für uns verlaufen wird,eine einmalige Chance unsere alten,menschlichen Tugenden zurückzugewinnen..die da u.a.sind Mut,Stolz..Courage,Mitleid & Gerechtigkeitssinn.
Seien wir doch ehrlich zu uns selbst..was haben wir denn groß zu verlieren ;-)
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