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Per Anhalter durch die Galaxis
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Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Ich bringe ihn gerne nochmal:
In Afghanistan läuft es folgendermaßen ab..
Die Stützpunktkommandeure liefern wöchentlich Bakschischs in Form von tausenden Dollar ab..an die örtlichen Talibankommandeure,um von Angriffen verschont zu werden.Die Taliban liefern ab und an irgendwelche Scheingefechte,die niemand weh tun und die Leben der Mannschaften zu schützen..
Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung,sind die Taliban waffentechnisch perfekt ausgebildet.
Die Idioten,die sich in die Luft sprengen,rufen bei den Leuten Lachsalven hervor..
Kein Kommandeur der " Freedom Force " käme auf die hirnrissige
Idee,beispielsweise die Mohnfelder zu zerstören..das würde die vollständige
Auslöschung des Stützpunktes nach sich ziehen.
In Kabul erfahren die offiziell ansässigen Büros der Taliban jede
Baumaßnahmem von der Regierung.
Der zuständige Talibankommandeur verspricht beispielsweise die Brücke erst nach der Fertigstellung zu sprengen.
Der Bauunternehmer liefert ca.30 % der Herstellungskosten ab..die der
Unternehmer natürlich um diesen Betrag als Aufmaß an die Regierung
abliefert und natürlich auch erhält.
Kabul selbst wird von den Taliban locker belagert..im Ernstfall fällt die Stadt
wahrscheinlich innerhalb von Tagen..
Wer also dieses Geflecht durchbricht,wie Herr Oberst Klein ( scheint neu zu sein,der Fuzzi :-)) mit seiner schwachsinnigen Aktion
erzeugt
ein Chaos..es wird lange dauern,bis sich das
Gleichgewicht wieder hergestellt hat..es kostetet den Nato-Flaschen Millionen..
Nur deshalb der große Ärger..die russischen AN 22,die wöchentlich Material an die fettgefressenen amerikanischen Nullen liefert,nimmt auf dem Rückflug gleich die von der CIA kontrollierten Drogen mit..
Im übrigen ist die Bundeswehr laut Verfassung nur dazu da,Angriffe abzuwehren,die die Existenz des Staates bedrohen..für
Söldnerfunktionen sind die demokratischen Weicheier untauglich :-))
Mit der von mir bewunderten Legion Étrangeré währe das durchaus möglich..
Was mir auf den Geist geht, ist die hinterherkommende Besserwisserei von Zivilisten in militärischen Dingen und die damit verbundene Heuchelei. Da hält man sich eine teure Armee mit allen technischen Schikanen und prahlt damit im Machtpoker. Aus verfassungsrechtlichen Gründen wird diese dann kastriert und man redet politisch korrekt von einer "Friedensmission". Das ist Blödsinn im Quadrat! Da können wir die Streitkräfte gleich abschaffen.
Wo Waffen im Spiel sind, wird ihr Gebrauch nicht nur in Kauf genommen, sondern vorausgesetzt. Das muss ich dir ja nicht erklären. Es grenzt an Schizophrenie, Militärs an den Pranger zu stellen, wenn sie in der Ausübung ihres Auftrags einen Kollateralschaden verursachen.
Die Sachlage ist doch die, dass nach dem kalten Krieg die atomare Bedrohung in den Hintergrund gerückt ist. Auf der Welt gibt es hunderte von Konflikten, aus kriminellen, rassistischen, ethnischen oder religiösen Gründen. Eroberungen sind nicht gefragt, eher Kampf um Ressourcen, Waffen und Kohle. Kleinere Waffen (Schützenpanzer, Minen, Kalashnikov, Uzi) sind weltweit frei erhältlich. Demokratien kastrieren sich aus falsch verstandenem Pazifismus selbst und geben de facto die Gewaltkontrolle ab. Zusammen mit dem ubiquitären Waffenarsenal begünstigt dieser Prozess das Erstarken von Guerillatruppen jeglicher Couleur. Sei das nun in Lateinamerika, Zentralafrika oder am Hindukush. Was das auf die Dauer für die Weltordnung bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.
Klassische Armeen können wir demnach gleich abschaffen, wenn wir sie nicht radikal einsetzen wollen. Outsourcing an private Söldner wird schon erfolgreich praktiziert und verstösst auch nicht gegen die Genfer Konventionen. Im Gegenteil: es ist ganz praktisch so, gelten doch Söldner als Zivilisten und nur dann als Kämpfer, wenn sie unter der Leitung einer offiziellen Armeeführung stehen. Allerdings: der Preis für Söldner ist wohl ähnlich hoch wie für eine eigene Armee, aber die demokratische Kontrolle fehlt.
Was noch fehlt ist effiziente, moderne Intelligence (Geheimdienste), die genug kulturelle Intelligenz mitbringen, um die Gegenseite zu verstehen und sabotieren zu können. Die Amis sind da offenbar bei ihrem "war against terrorism" bis jetzt ganz schlecht beraten. Jedoch sind diese Dienste vom demokratischen Staat auch kastriert und deren Legitimation mit dem kalten Krieg über Bord geworfen worden.
Der Druck auf knapper werdende Ressourcen wird zunehmen. Ethnische und religiöse Konflikte sind im Trend. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch Europa von solchen Konflikten heimgesucht werden wird. Zum Beispiel von der nordafrikanischen Küste aus. Und dann wird sich der entwaffnete Lemming die Augen reiben und die Welt nicht mehr verstehen...
http://www.bernerzeitung.ch/ausland/asie n-und-ozeanien/Taliban-haben-sich-in-gan z-Afghanistan-ausgebreitet/story/2091527 8
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