03/10/2009 04:00
In Zug steht Gott unter Denkmalschutz
Dürfen Freidenker behaupten, es gebe wahrscheinlich keinen Gott? In Zug nicht. Das sei ein öffentliches Ärgernis, entschied der Stadtrat. Nun droht ihm eine Klage. Eine englische Journalistin löste mit grossen Plakaten auf Bussen kontroverse Diskussionen aus.
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Diskussion
Ach was die Statistik des Tagi angeht, so stimmt die nicht mehr, stammt ja aus dem Jahre 2000 u. in den letzten 9 Jahren sind soviele konfessionlose dazu gekommen, da müsste die Statistik mal aktualisiert werden!
Vielleicht ist das was die christlichen Fundamentallisten so aufregt?! Ihre eigene Angst nicht mehr Wichtig zu sein?;-)
Jetzt werden hier dafür die Minarettsverbotsplakate untersagt. Die Plakatentwerfer sind aber auch zu blöd. Anstatt die Farben Schwarz, Rot, Weiss zu nehmen - ist viel zu nahe an den Farben der Nazis - hätten sie mal lieber Gelb auf dunkelblauem Grund versuchen sollen...>:->
das mit dem Kirchenaustritt geht ganz einfach.
Nur, auf die Antwort - zumindest der katholischen Kirche - muss man schon ein wenig warten, es geht aber deutlich schneller als die Rehabilitation Galileis...
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Diese Anstecker habe ich mir jetzt besorgt, denn ich hefte mir lieber sowas an, als mit irgendeinem Folterinstrument herumzulaufen!
Meine 3 Kinder nehme ich solange aus dem Religionsunterricht, solange dort eine Art Bibelstunde abehalten wird. Wenn die irgendwann mal einen Ethikunterricht od. den Religionsunterricht im Geschichtsunterricht einbeziehen, dürfen die dann wieder gehen. Mein Ältester kam mal mit einem Papageienbildchen von der Schule nach Hause, dass fand ich nett von der Lehrerin, doch auf der Rückseit war so ein Biblespruch drauf, da habe ich der Lehrerin angerufen, was das soll? Sie meinte nur, dass gehöre doch zum Menschen u. zur Schulausbildung, da habe ich dem Rektor angerufen, wenn die Lehrerin ausserhalb vom Religionsunterricht solche Bibelspruchbildchen den Kinder verteilt, mache ich eine Anzeige und siehe da dieses Druckmittel hat funktioniert, mein Sohn wird jetzt nicht mehr damit belästigt!
Wenn man in der Schweiz zügelt, fragen die bei der Anmeldung immer nach der Kofessionszugehörigkeit, die meisten wollen dort Atheist hinschreiben oder einfach ein Bindestrich machen, ich verlange immer das auf dem Formluar das Wort Konfession: gestrichen wird! Ich bin weder ein Atheist, noch ein Bindestrich;-)
Meine Mutter (die Tochter eines protestantischen Postors der schon extrem für eine humanitäre "Mission" eingestellt war und der keine Verslein aufgesagt hat) hat durch mich gelernt, dass das religiöse Getue nur Schein ist und nur dazu dient, dass sich die Leute ein reines Gewissen einreden. Sie hat mich völlig frei entscheiden lassen, wie ich es mit Religionen halte. Und sie hat mir aktif gezeigt, was bei allen Religionen "faul" ist. Ich habe dann selbst entschieden Religions Unterricht zu boykottieren und ich bin am Tage meiner Konfirmation aus der Kirche ausgetreten, weil der Pastor mir einreden wollte, dass ein guter Mensch eine Kravatte und einen Anzug trägt und dämliche Verslein trällert und aufsagt.
Und statt sich mit der Materie zusammen mit den Kindern kritisch auseinandersetzen, die Kids einfach davon verschonen und sie nicht gehen lassen? Da bin ich jetzt aber total enttäuscht. Und man wundert sich dann, wenn die Kids in der Pubertät oder etwas später plötzlich von Fundis ansprechen lassen - um sich so vom Dädi abzugrenzen.
Wenn im hintersten Oberwallis im kleinen Dorfschulzimmer ein Kreuz an der Wand hängt, so stört mich das keineswegs, denn dort ist das 21. Jahrhundert gar noch nicht angekommen.
Wenn sich aber städtische Lehrer anmassen, irgend eine Religion vertreten zu wollen, so gehts 1. schief und ist 2. falsch.Die Schweiz kennt das System der Schulpflegen. Dies ist demokratisch und richtig, auch wenn die hochwohlgeborenen Pädagogen sich Einmischungen von "Laien" verbeten haben wollen (dabei sind vernünftige Eltern allein diejenigen, die ihre Kinder am besten kennen!). Hier wäre ein guter Ansatzpunkt, das Religionengemauschel endlich aus den Schulzimmer zu verbannen - es braucht nur mutige Schulpfleger ....
"Wenn im hintersten Oberwallis im kleinen Dorfschulzimmer ein Kreuz an der Wand hängt, so stört mich das keineswegs, denn dort ist das 21. Jahrhundert gar noch nicht angekommen."
Der müsste in allen CH-Geschichtsbücher nachgetragen werden!;-))))
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