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Per Anhalter durch die Galaxis
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Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Diesen Satz würde ich nicht unterschreiben. Es gibt in beiden Lagern Experten, aber auch Vollidioten, Trolle, Ideologen, Lobbyisten, you name it, auch unter Bloggern. Es gibt den Boulevard-Einheitsbrei, Agenturmeldungen und Qualitätsblätter. Masse allein ist mitnichten ein Garant, weder für Wahrheit noch für Fakten. Die Gefahr von falschem Alarm, Enten, Diffamierung und Panik ist gross. Wo Masse im Spiel ist - zusammen mit medialer Verstärkung - entsteht eine schwer zu kontrollierende Dynamik. Wie soll denn der ahnungslose Journi abschätzen, ob er nicht verarscht wird? Ob nicht Gerüchte zu Fakten verquirlt werden? Das ist quasi die Umkehr heutiger Verhältnisse, wo sich der Leser ständig gelackmeiert fühlt. Eine Vertrauensvereinbarung von QJs mit ausgesuchten Leserexperten wäre eine Lösung, wenn es dadurch zu differenzierten, positionierten Qualitätszeitungen kommen würde. Aber hatten wir das nicht schon mal? Waren da nicht QJs am Werk, die ins Land raus fuhren und tatsächlich recherchierten? Mit Auslandkorrespondenten und Ressortleitern? Mit Redakteuren und vertraulichen Informanten? Wird dies die Probleme des heutigen Journalismus Lösen?
Ich bin ja bloss Leser, ein Informationskonsument. Es würde mich interessieren, wie ein betroffener Medienschaffender darüber denkt. Ich weiss, da bin ich naiv. Bis in der Schweiz sich ein Journi herablässt mit einem Leser zu diskutieren, wird es in der Hölle schneien...;-)
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