01/12/2009 11:48
Der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel schrieb vor mehr als vierzig Jahren, sein Land sei ein Museum, eine "Demokratie zu Demonstrationszwecken". Bichsel meinte damit die geistige Erstarrung der Schweiz, ihre Besinnung auf den historisch verfälschten Abwehrgeist im Zweiten Weltkrieg, der mit dem Mythos der Urschweiz von 1291 verbunden ist, wie ihn Schiller im "Wilhelm Tell" für die deutsche Klassik niederschrieb.







Diskussion
Liebe Schweizer..seit froh & glücklich,daß Ihr diese Möglichkeit überhaupt besitzt ; in Deutschland würden viele Bürger einiges dafür geben,überhaupt per Volksabstimmungen entscheiden zu können,so wie wahrscheinlich in vielen europäischen Ländern ebenso,die sich ironischerweise auch noch "Demokratien" nennen..
Sorgen um Gut und Schlecht sind wirklich unbegründet..das Volk hat entschieden und damit Basta !
Das Volk ist der Souverän im Staate und die Glücklichen,die sich kaum Sorgen um ihre Existenz machen,wie die Staatsangestellten und Beamten,haben das zu tun,was das Volk entscheidet..mit Freude und Stolz,nicht umgekehrt.
Genausowenig baden sie ja auch die Folgen der Entscheidungen aus..dafür ist ja das Volk da,unter dessen Schirm sie sich immer verstecken,wenn´s ernst wird.
Im Grunde genommen ist der Staat als Konstruktion mit seiner überbordenten Bürokratie ein Relikt der Vergangenheit..denn außer einige Hansels,die sich um Außen-und Innenpolitik kümmern,ist er überflüssig,wie der Kropf der Schwiegermutter..wenn wir ehrlich zu uns sind - wir setzen einen Staatsapparat einfach seit Jahrhunderten voraus..
Das Gleiche gilt eigentlich auch für Parteien und Verbände.
..und nun zu dem Artikel.
In einer ersten Reaktion habe ich mir schon die Zähne spitz gefeilt :-)
Auf Entrüstung der selbsternannten Eliten der EUdSSR folgt Wut (..was,das schweizer Volk hat entschieden,wo gibt´s denn so was..das erledigt doch der Herr Staatssekretär bei uns,nach der Mittagspause .-)) )
Es zeugt von einer gewissen Einfalt der systemgebundenen Presse in der bunten Republik,sich in üblicher,deutschen Oberlehrer-Manier,die Schweiz herauspicken zu müssen...dabei schamhaft verschweigend,daß Deutschland das demokratische Mäntelchen von den Allierten übergestülpt wurde,ohne freilich die Eliten des Reiches wirklich auszutauschen.
Stuckart,Filbinger,Oberländer,stellvertretend für viele andere..Leute,die teilweise bis in die 70`iger Jahre unter verschiedenen Regierungen der " jungen und demokratischen " Republik dienten,in höchsten Ämtern wohlgemerkt...
" Schweiz,Du kleines Stachelschwein..Dich nehmen wir auf dem Heimweg ein.." hat ja nun offensichtlich nicht geklappt,dafür wurde das Reich von den Russen überrollt :-D
Man hat den Eindruck,daß diese ganze Polemik der letzten Jahre,nur dazu dienen sollte,die Schweiz sturmreif zu schießen für dieses dilettantische EU-Experiment,nebst Kunstwährung Euro ,welches von nur wenigen Völkern gebilligt worden wäre..vorausgesetzt,sie hätte wirklich demokratische Befugnisse wie die schweizer Bevölkerung.(..selbst im Duckmäuserstaat der vorauseilenden Gehorsamen und mutigen Lemminge,waren 90 % gegen die Einführung des Euro )
Der vorläufige Höhepunkt der Schmähungen,Herabwürdigungen machte sich Peitschen-Peer zu eigen,der nun selbst für einige Zeit in der Versenkung verschwunden ist..im Schlepptau folgt nun die systemintegrierte Medienlandschaft..
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