13/12/2009 18:57
Die riskanten Allmachtsfantasien der Klimaforscher
In Kopenhagen sucht die Politik nach einer schnellen Antwort auf den Klimawandel. Eines ihrer Probleme sind die Wissenschaftler. Denn sie schüren die Angst und mischen sich zu viel in die politisch... »







Diskussion
P.S.: Sollte jemand der Factsgemeinde es schaffen, den Artikel bis auf Seite 16 durchzulesen, darf er sich bei mir einen virtuellen, CO2-freien Espresso abholen …. echt!
Die ganze Klimageschichte öded mich langsam an. Ich bin überzeugt, dass es sehr viele gute Daten und hervorragende Wissenschaftler in diesem Feld gibt. Das Klima verändert sich. Punkt. Über die Ursachen und Konsequenzen gibt es innerhalb der Wissenschaft verschiedene Ansichten. Und wie ich von meinen Kollegen aus Biologie und Medizin extrapoliere, sind sich die verschiedenen "Tribes" wohl Spinne feind...
In den letzten zwanzig Jahren ist auch ziemlich viel schief gelaufen. Um Politiker zum Handeln zu bringen, muss die Komplexität reduziert werden. Darauf rotten sich diese zusammen zum IPCC, drehen alles durch den Wolf und raus kommt "Mensch=böse", "Klima=CO2" und "2 Grad Subito". Keine Silbe mehr von Sonnenaktivität, Vulkanismus, Russ, Wasser, Meeresströmungen, Methan, Ozon, Wolkenbildung, Regenwälder etc. pp. Dann kommt der "Gut-gemeint-ist-das-Gegenteil-von-gut-Al-Gore" und wird von den Medien zum Nobelpreis hochgelabert. Das verschafft den Trittbrettfahrern allerlei Geldquellen, um mit der Angst der Menschen Geld zu scheffeln. Gleichzeitig werden seriöse Wissenschafter sowas von ständig gepiesackt mit Halbwissen, dass diese sich nur noch am rechtfertigen sind und am liebsten direkt mit der Faust antworten würden.
Zu guter letzt kommt Obama und verschafft sich einen freien Rücken mit der EPA-Erklärung, dass CO2 gesundheitsschädlich ist. Pass bloss auf, bald gilt es als Körperverletzung wenn du deinen Mitmenschen anhauchst...;-)
Bitte stellt doch schon den Nachruf auf unseren blauen Planeten Erde bereit!
Gerade wir Schweizer sind berufen, denn wir haben doch (allein und ohne fremde Hilfe) die allergrössten Klimakatastrophen überlebt (- ich denke da an Chr. Blocher im Bundesrat oder mehrere SVP-Vorsteher beim VBS oder das klimatisch kaum ausgewogene Präsidialjahr von HR Merz). All dies haben wir mit nur geringen Schäden wegstecken können…
Deshalb ist es journalistische Pflicht, nicht nur solche Artikel zu schreiben und bei Facts einzustellen, nein, es muss noch härter, einfacher und direkter kolumniert werden! So sind die verantwortungslosen Klimaschädlinge kompromisslos und ohne Beschönigung darzustellen…jawoll….
Eigentlich habe ich keine Angst vor der globalen Erwärmung,sondern nur vor der globalen Verblödung..
Vielleicht ist Björn Lomborgs Idee doch die bessere, das vorhandene Geld in die Verbilligung erneuerbarer Energien zu stecken und den Menschen den Umstieg zu erleichtern, anstatt die Preise fossiler Brennstoffe zu erhöhen und sich mit Ablasshandel ein reines Gewissen zu verschaffen.
Bezüglich der Schweiz habe ich allerdings meine Zweifel, ob wir "Moritz' Klimapolitik-Katastrophe" überleben werden. Eigentlich könnte die Schweiz ganz andere, bessere Wege gehen. Geld und Know-How ist reichlich vorhanden. Wobei wir weder Ruedi Rechsteiners Windrädchen-Dramatik noch Franziska Teuschers Bundesplatz-Gedicht-Vortrag brauchen.
Auch unsere Stadt Basel ist so eine selbsternannte nachhaltige Energiestadt(!). Das Dumme ist nur, dass sich die Nachhaltigkeit darin erschöpft, dass unser grüner Stapi mit stolzer Brust den kleineren ökologischen Fussabdruck, als Zürichs Frau Mauch, herausposaunt und stante pede nach "Hoffnungshagen" fliegt, wo er sein Cüpli mit Lachsbrötli abholen kann.
Statt blödsinnig "alttechnologische Sparlampen" einzuschrauben und jeden Haushalt auf 2000 Watt zu beschränken, wären vielleicht finanzielle Anreize direkt an den Bürger der bessere Weg. So kostet in Baselland der Ökostrom (Solar, Wind) bei unserer EBM satte Fr. 4.60 die Kilowattstunde. Den musst du natürlich zuerst so bestellen (wegen der Nachfrageabschätzung) und dann weisst du nie, ob sie dir nicht doch deutschen Kohlestrom unterjubeln und sich den Gewinn mit SwissGrid teilen.
Der Steuervorteil für Hybridfahrzeuge wurde wieder gestrichen. Die Stadtbildkommission verbietet immer noch Solardächer. Minergie-P Häuser sind sowas von teuer, dass die Gefahr einer Subprime-Krise besteht. Der Bausparvertrag wurde auf Druck des Bundes gestrichen. Von Nachhaltigkeit oder schon nur von Organisation keine Spur.
Aber ich bin in diesen Dingen eher unbedarft. Vielleicht gibt es hier bei FACTS Schweizer-Klima-Experten?
China:
Nach offiziellen Statistiken ist der Energiebedarf seit Beginn der Reform-Ära Anfang der 80er-Jahre um durchschnittlich 5,6 % im Jahr gestiegen, in den vergangenen Jahren sogar um 20 %. Lag Chinas installierte Kraftwerkskapazität 2003 noch bei 400GW, so sind es heute bereits 720GW und 2011 voraussichtlich über 1000 GW. (..) Im zurückliegenden Jahr (2006) gingen in China Hunderte neuer Kraftwerke ans Netz. Darunter waren allein 174 Kohlekraftwerke der sogenannten 500-Megawatt-Klasse.
USA:
(…) Dagegen rechnet die EIA (Energy Informatin Administration) im jährlichen Energieausblick damit, dass Kohle in den nächsten Jahren der wichtigste Energieträger bei der Stromerzeugung bleiben wird. Die EIA prognostiziert bis 2030 einen Anstieg der durch den Brennstoff Kohle erzeugten Elektrizität von 19 Prozent gegenüber 2007.
Die USA verfügen über die größten Kohlereserven der Welt und produzieren derzeit die Hälfte ihres Stroms in Kohlekraftwerken. Die Anlagen sind für mehr als 80 Prozent der CO2-Emissionen der Elektrizitätsbranche verantwortlich. Und ihr Anteil an der Erzeugung wird bis 2030 sogar noch leicht zunehmen, prognostizieren Energieministerium und IEA.
Schweiz:
(..) Trotzdem wollen Schweizer Stromkonzerne wie BKW, Groupe E oder AET, aber auch kleine Elektrizitätswerke (EW) Milliarden in ausländische Kohlekraftwerke investieren. (…) Die Westschweizer Elektrizitätswerke (EOS) wollen sich an einem Kohlekraftwerk im Ausland beteiligen.
- Dies sind nur ein paar copy-paste-Infos aus dem net. Aber bleiben wir beim Ökologischen Fussabdruck des Durchschnittsschweizers: Stark vereinfacht, müsste jeder Schweizer seine CO2-lastigen Konsum um die Hälfte reduzieren: Weniger Autofahren, weniger Heizen, Wohnung/Haus viel besser isolieren, Kollektoren aufs Dach, Konsum total verändern (…weniger Fleisch, keine Ferienflüge mehr etc.etc.etc. ).
- Abgesehen, dass der Durchschnittsschweizer oft andere Sorgen hat als das Klima – oder auf den Punkt gebracht: Wenn ich halbiere, halbierst Du auch????
- Neben Träumern, Wahrsagern und Mitglieder der grünen Partei gibt es da noch ein paar Leute, die von einem Dauerwachstum unserer Wirtschaft ausgehen (ein paar davon sitzen an den Schaltstellen und Hebeln der Macht… ist aber unwichtig… hehe … mindestens glaubts der Fährimaa...)
- Ich nehme jetzt die saft- und kraftlosen Erklärungen von Kopenhagen vorweg – aber das Klima kann im Prinzip nur durch einen wirtschaftlichen Zusammenbruch auf der Nordhalbkugel wirklich beeinflusst werden. Findet der nicht statt, so kommen nie da gewesene Migrationsbewegungen auf die kommende Generation zu.
- Tut mir leid Freunde, ich würd gerne eine andere Meinung vertreten ….
Hier noch was Neckisches zur allseitigen Erbauung der geneigten Leserschaft.. aus dem Freistaat Bayern (..s´Bier is guad,de Schulden aba a )
http://info.kopp-verlag.de/news/medien-n ach-der-schweinegrippe-nun-der-klimawand el.html
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