13/01/2010 18:44
Das System hat versagt
Der Staatsrechtsprofessor Philippe Mastronardi über die Bedeutung einer parlamentarischen Untersuchungskommission
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Diskussion
" Das System ist auf Grund seiner Struktur und der erreichten Endphase der finanztechnischen & wirtschaftlichen Entwicklung zum Versagen geradezu prädestiniert "
zwei Sätze,die den ganzen Irrsinn aufzeigen :
"Als Signal an die USA hätte man mit einem Dringlichen Bundesbeschluss das Bankgeheimnis zur Steuerhinterziehung abschaffen können.."
Aus welchem,mir nichtnachvollziehbarem Grunde,sollte ein souveräner,europäischer Staat sein Gesetze ändern,auf Verlangen einer Bananenrepublik ?
Die US-Kopflastigkeit scheint auch heute unter Akademikern noch weit verbreitet zu sein.
Außerdem wäre die einzig kostengünstige Lösung,die vollständige Auflösung des Murmeltieres UBS gewesen,zumindestens des sofortigen Rückzuges aus dem Investmentgeschäft in den USA,was eben aus systemrelevanten Gründen nicht möglich ist,den die schier unersättliche Gier der Aktionäre,hat das zu verhindern gewußt,indem die Verluste frech auf den Steuerzahler abgewälzt wurden,natürlich mit Hilfe des Bundesrates ;-)
Es ging hier einfach schnöde um einen Verdrängungswettbewerb,den die amerikanischen Finanzkonzerne mit Hilfe ihrer,von ihnen vollständig abhängigen Regierung,gewonnen haben.
Als lächerliche Begründung,diente das sogenannte Bankgeheimnis..ist auch egal,die Lemminge haben die Kröte anstandslos geschluckt..wie eben in anderen Ländern auch.
Sie haben noch genug damit zu tun,ihre Konsumentenkredite am Laufen zu halten..der Kampf um scheinbaren Wohlstand,scheint langsam groteske Züge anzunehmen..sozusagen,nichts Neues im Westen :-D
Nahtlos fügt sich zu meinen Einlassungen,der nachfolgend,wahrscheinlich mit bebender Stimme,Entrüstung ausdrückend,zum Postulat erhobene Satz ein :
"..Es geht um eine Umwertung der Rolle von Banken und Börsen. Diese sind ein privatwirtschaftlich organisierter Service public: Der Kapitalmarkt muss der Realwirtschaft und der Allgemeinheit dienen – nicht umgekehrt..."
Wer soll das eigentlich veranlassen,eine Räterepublik ?
Ist der Professor emeritiert..welche sind seine derzeitigen Lieblingsbeschäftigungen :-)
Glaubt er allen Ernstes an diese Burleske,oder will er sich lustig machen über den Fragesteller ?
Wahrscheinlich beides..
Das Schweizerische-Bankgeheimnis ist nur für Diktatoren, Kriminelle und Leute, die in grossem Stiel Steuern hinterziehen, "gültig" ... der Normabürger wird, schlimmer, wie in einer Bananenrepubik, mit dem Bankengeheimnis, beschissen und betrogen.
Wenn die Amerikaner und die Franzosen endlich einmal merken, dass das Schweizerische-Bankengeheimnis nur vorgetäuscht wird, wenn es darum geht, grosse Summen, die in der Schweiz angelegt sind, vor dem Zugriff, vom Ausland aus, zu "schützen", dann geht die Schweiz den "Bach ab", wie niemals vorher.
Anscheinend sind die Leute im Bundesrat so wenig ausgebildet, dass sie nicht begreifen, oder nicht begreifen wollen, dass das Bankgeheimnis ein Gesetz, der Schweiz für die Schweiz ist. Dieses Gesetz muss, und kann, man nur in der Schweiz durchsetzen ... es ist NICHT im Ausland gültig: dort gelten die Gesetze der jeweiligen Länder.
Aber Schweizer haben schon immer dazu geneigt, sich einzubilden, dass sie ihre Vorstellungen, anderen aufzwingen müssen ... und dies nicht nur im "Ländli", sondern überall auf der Welt.
Es ist absurd, zu versuchen das Schweizerische-Bankgeheimnis, im Ausland durchzusetzen. Aber im INLAND muss man es wahren und zwar uneingeschränkt und für jeden Bürger. Da die Schweizer Behörden und Banken, wie die UBS, aber, selbst in der Schweiz, das Bankgeheimnis massif, missachten, ist das Schweizer-Bankgeheimnis eine reine Farce.
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/u nternehmen-und-konjunktur/UBS-will-vier- Milliarden-Franken-Boni-auszahlen/story/ 16839066
und noch etwas..
http://www.blocher.ch/fileadmin/user_upl oad/pdf/albisgueetlirede_2010.pdf
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