Kahneman, der Schreck der Ökonomen
Per Anhalter durch die Galaxis
"Gute Lügner sind sympathischer"
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Ich bin es gerade am lesen. Bald fertig. Für mich ist es eine Offenbarung. Ich war selbst einmal Neurobiologe und bin heute immer noch interessiert an neuen Erkenntnissen über unser Gehirn, das Bewusstsein und die zeitgenössische philosophische Diskussion. Vielleicht fällt mir das Lesen deshalb sehr leicht. Ich habe fundiertes Hintergrundwissen. Insofern ist es kein einfaches Buch für Laien. Vielleicht deshalb auch die schwache Kritik...
Seine Sprache ist eloquent, klar, flüssig, mit messerscharfen Begriffen. Deutlich einfacher zu lesen als z.B. Umberto Eco. Er nähert sich dem Bewusstsein von vielen verschiedenen Richtungen (Physiologie, Psychologie, Philosophie, Religion), verwebt das Ganze mit scheinbarer Leichtigkeit und Eleganz und gibt einen - für einen Philosophen - ertaunlich präzisen physiologischen Einblick in unser heutiges Verständnis der neuronalen Vorgänge. Dabei skizziert er die Implikationen eines neuen Menschenbilds, wobei er bis in die künftige Ethik für kommende Generationen extrapoliert.
Er begibt sich an die äusserste Grenze des Bekannten. Er betritt Dunkelheit, ohne Geländer, ohne Fangnetz. Das muss der Leser aushalten können. Und mehr noch: er muss bereit sein, alte Theorien loszulassen und sich furchtlos neuen empirischen Erkenntnisse zu nähern.
Meine Empfehlung an dich: unbedingt lesen!
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