10/02/2010 18:32
Düsteres Schweizer Kapitel in Südafrika
Vor 20 Jahren, am 11. Februar 1990, wurde Nelson Mandela nach 27 Jahren Gefängnis entlassen und kurz darauf zum ersten schwarzen Präsidenten Südadfrikas gewählt. Die Schweiz applaudierte, obwohl si... »







Diskussion
- Rückzug internationaler Firmen aus dem Land. Die Produkte wurden nur nicht mehr in Südafrika hergestellt. Kaufen konnte man sie im Land trotzdem noch.
- Waffen. Südafrika war ein Schauplatz des Krieges zwischen Ost und West. Bspw. wurden in Kwa Zulu Natal AND und PAC Leute vom Osten, die Inkhata vom Westen - geheimdienstlich pflegte man natürlich Kontakte zu Südafrika. Die Region wurde mit Handfeuerwaffen nur so überschwemmt. Ein Grund, warum heute viele Kriminelle mit ihren Waffen rumfuchteln und auch häufig abdrücken.
Solche Einmischungen gibt es im Dutzend. Sie alle haben einen Einfluss auf Sanktionen. Auch wenn ich dafür bin, dass die Schweizer Archive die gesetzliche Schutzfrist von 30 Jahren nicht anrühren ist es natürlich schon so dass bei zu freizügiger Informationen Sammelklagen drohen. Dann tuggen diese Firmen. Hingegen die geschlossenen Archive der Amis, Russen, etc. (Auch die Amis hantieren oftmals mit Schutzfristen) sorgen dafür dass andere Firmen nicht belangt werden. Dann fühlt sich natürlich ein Schweizer Konzern im Regen stehend gelassen. Am Ende muss die Schweiz abwägen: Sollen sie als Kleinstaat in die Offensive gehen und solche Klagen riskieren (dafür sprache, dass bspw. mit den nachrichtenlosen Vermögen auch noch nach 60 Jahren der Teufel los sein kann). Oder soll sie hart bleiben und allenfalls Verbündete suchen. Doch wer sollte schon die Schweiz darin unterstützen? Jeder schaut da für die eigene Klientel.
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