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Diskussion
Selbst zum Facebooker geworden, kann ich der staunenden, amerikanischen Öffentlichkeit versichern, dass ich weiterhin gegen den Strom schwimme und dieses schröckliche System irgendwelche Freundschaften in und ausserhalb der Facebookwelt bisher nicht beeinflussen konnte!
Fairerweise muss ich mich hier mich als echten Facebookmissbraucher outen: Weil ich nicht ein halbes Jahr auf Fotos meiner in Australien weilenden Tochter warten wollte, konnte wir -die anders geplante Nachrichtenübertragung- via Facebook durchführen. Da dies dem Herr Zuckerberg kam weh getan hat und der Herr Professor an sowas wohl nicht gedacht hat muss das hier nachgetragen werden: Eine Informationsplattform ist genau so viel wert, wie die Nutzer eingeben – nicht mehr und nicht weniger. Wenn es dann einzelne oder viele Nutzer glücklich macht, mit hunderten von "Freunden" zu „kommunizieren“, bitte sehr!
Wie mein Grossvater zu sagen pflegte : „I derä Zyt macht er/sie nüüt dümmers“.
Wir sassen als 5 befreundete Menschen - mit 18000 anderen - in der Kölnarena und haben geschunkelt. Und für die uns unbekannte Frau hätten wir auch noch ein Ticket gehabt, und sie hätte auch gerne mitkommen und sich mit uns - wenigstens für die 5 Stunden des Abends - befreunden können. Wittgenstein hat mal gesagt: "Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.» Daran halte ich mich - Intensität in der Gegenwart mit denen, die dabei sind. Egal, ob es der liebe Gott im Gebet, oder ein Freund beim Bier ist.
Ein Same sein, allein Sein.
Dabei sein und dabei Sein sein
kommen und gehen allein,
sind hier allein um zu sein.
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