06/03/2010 14:10
"Null Toleranz" - Vatikan will knallhart durchgreifen
"In unserer Kirche muss aufgeräumt werden" - Mit drastischen Worten geißelt der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper den Missbrauch in katholischen Einrichtungen. »







Diskussion
Es ist wieder eine gute Gelegenheit aus diesem Albtraum zu erwachen. Es ist ganz einfach. Nur Mut.
Liebe Freunde: wir haben uns alle dazu bekannt, dass eine unabhängige, staatliche Instanz Recht sprechen darf. Wir alle wissen ganz genau, dass sexueller Missbrauch von Abhängigen zu den übelsten Verbrechen überhaupt gehört. Und wieso landen diese nun nicht vor einem richtigen Gericht? Jetzt einfach mal nach bester Jesuitenschule heftige Worte, verbale Geisselung und danach lässt man Gras drüber wachsen. Wer nicht altershalber weggestorben ist, wird einfach an eine Aussenstelle wegversetzt oder im allerschlimmsten Fall gibt es irgendwo noch ein abgelegenes Kloster für diese Verbrecher und alles bleibt beim Alten …. Über Tausend Jahre Erfahrung im Aussitzen von Krisen – dies ist die wahre Kernkompetenz des Vatikans.
Nach Adam Riese muss dem so sein, so lange es noch mehr Familien gibt als Angehörige des ´zölibatären Umfeldes´. Was die Sache besonders skandalös macht und dadurch erst in den Fokus der Medien bringt, ist die Tatsache, dass das zölibatäre Umfeld nichts dagegen hat, mit dem Begriff ´Moral´ in Zusammenhang gebracht zu werden.
Für Bischöfe verständlich ausgedrückt könnte man auch so formulieren: Von Leuten irgendeines Umfeldes, die erklären , wie wir mit der Sünde umzugehen haben, die selbst jedoch unter Ausnützung eines Abhängigkeitsverhältnisses Straftaten begehen oder deren Gewichtung zu verschieben versuchen, lässt sich der aufgeklärte Mensch nichts mehr sagen.
Oder noch einfacher formuliert: Wer Wasser predigt aber selbst Wein säuft, der setzt sich der Kritik aus und zwar nicht nur der der Medien.
Es ist ein Skandal, dass die kath. Kirche zunächst ihre eigene Gerichtsbarkeit bei Pädophilie-Verbrechen einschalten darf ; hier wird dann nach Gutdünken von Sachverständigen entschieden, die von der Kirche bestellt sind und dann das Recht haben zu entscheiden, ob ein Fall dem Staatsanwalt gemeldet wird oder nicht. Kirche darf sich in Rechtsfragen nicht zu einem Staat im Staate gerieren. Das ist ein absoluter Skandal!
Im Vatikan darf es – frei nach absolutistischer Willkür – keinen rechtsfreien Raum geben. Das Fehlen einer unabhängigen richterlichen Instanz muss umgehend korrigiert werde Gewaltentrennung müsste auch für die Kirche kein Fremdwort mehr sein. Wir brauchen ein Prozessrecht, das den Menschenrechten auch in der Kirche zur Geltung verhilft. (Das Recht auf einen frei gewählten Verteidiger, der Akteneinsicht verlangen kann, Rekursinstanzen usw.) . Der Papst hat somit absolute diktatorische Vollmachten und ist letztlich nicht an Gesetze und Gremien (etwa Organe der Kurie) gebunden. Zu keinem historischen Zeitpunkt war der Papst mit einer solchen universalen Machtfülle und Durchsetzungskraft ausgestattet wie heute. Der Vatikanstaat hat in moderner Weise das von Gregor VII. 1075 formulierte Prinzip bestätigt: „Der Papst wird von niemandem gerichtet", er ist keiner Staatsgewalt untergeben. Der Papst übt hingegen im Vatikanstaat absolute Staatsgewalt aus und ist damit (neben dem Fürsten von Monaco) der letzte absolute Herrscher in Europa, der selbst an keine Verfassung gebunden ist (sondern auch Verfassungsgesetzgeber ist).
„In ihrer Rechtsgestalt, …. präsentiert sich die Kirche als ein Ort sakral begründeter Herrschaft, in der christliche Freiheit zu Gehorsam wird.“ ….. Der Sehnsucht nach Freiheit und Verantwortung wurde begegnet durch die Einforderung von Gehorsam, allein aufgrund formaler Autorität unabhängig von Einsicht. Die Laien bilden nach wie vor die "hörende" Kirche. So weit die Rechtsordnung mit ihrem Gehorsamsanspruch.“ Kurz gefasst, lautet die Formel: Christliche Freiheit erfüllt sich im Gehorsam.“ Was den Gläubigen in der real existierenden Kirche zugemutet wird, heißt, die "heilige Herrschaft" als die wahre Form christlicher Freiheit zu verstehen und zu akzeptieren. Freiheit gegen die Hierarchie, gegen das Lehramt kann es nach deren Selbstverständnis legitim nicht geben. (Prof. Werner Böckenförde)
Paul Haverkamp, Lingen
Papa Ratzi lässt ausrichten er sei erschüttert, anstatt
zu empfehlen, sich bei Missbrauchsverdacht
einfach an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.
Die bisherige Methode, Uebergriffe via zölibatäres
Umfeld an den Vatikan zu melden, hat sich erwie-
senermassen nicht bewährt. Der Trick mit dem
Versetzen deutet eher auf ein krasses
Verkennen der Schwere der Vorfälle hin.
Da helfen wirklich nur noch Schilder zur
Verkehrsberuhigung oder riskieren wir so
etwa das Entstehen eines neuen Schilderwaldes...
Wie sonst kann man die Hirnwäsche nennen, bei der Primarschüler mit dem alten Testament - eine tausende Jahre alte ägyptische Überlieferung mit Mord und Totschlag - gepiesackt werden? Was bleibt den Kindern anderes als mit psychischen Traumata aufzuwachsen, mit Verinnerlichung der Angst vor Bestrafung von einem göttlichen Wesen, das sie nie gesehen haben, aber sie immerzu bis in ihre Träume verfolgt? Diese Verblödung, die sie in eine lebenslange Abhängigkeit entlässt? Was soll ein Kind anfangen mit einer "jungfräulichen Empfängnis" und dem Hinhalten der anderen Wange, wenn es von einer Autoritätsperson körperlich berührt wird? Und dazu sollte es noch beten und die Beichte ablegen. Wie anders kann man diese Verblendung, diesen Wahn nennen, der heute noch zur Verdrängung von Naturwissenschaften zugunsten von Kreationismus führt?
Der Klerus beklagt zur Zeit diesen aggressiven Säkularismus, vorallem von Seiten der Atheisten und Freidenker. Wie wahr! Es wird aber auch langsam Zeit mit diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzuhören und diesen altertümlichen, mächtigen, patriarchalischen Vereinen die Substanz zu entziehen. Ich freue mich über die nächste Welle von Austrittsgesuchen.
Man hat also immer noch nichts begriffen - aber leider nicht nur hier...
Denn das, was @Frank da schreibt, ist - wie halt immer in solchen Fällen, die andere extreme Seite. Religion gehört zum Menschen, wie Essen und Trinken - es käme niemanden in den Sinn, Hunger zu verbieten! Die Versuche, eine religionslose Gesellschaft und Politik zu betreiben, sind in der Geschichte in verschiedenen Beispielen gescheitert. Wenn Religion verboten wird, wird das Vakuum halt mit anderen Dingen aufgefüllt (z.B. Nationalismus, Patriotismus), Es gibt heute längst Klarheit, wie man Dinge der Religion vermitteln kann - auch Kindern und wo das wertvolle Impulse in der Entwicklung eines Menschen sein können. Es gibt viele didaktische Ansätze, die sich längst von den alten Mustern verabschiedet haben und eine altersgemässe Didaktik entwickelt haben und überhaupt keine Problem mit der Naturwissenschaft haben.
Aber eben, Extremansichten sind immer bequemer, als Wege dazwischen zu betrachten und ernst zu nehmen...
Die frühmenschliche Fähigkeit zu glauben, stammt noch aus dem Holozän, wo es überlebenswichtig war zum Beispiel an die Anwesenheit eines Säbelzahntigers zu glauben, auch wenn dieser nicht sichtbar war oder in einem Areal unbekannt war. Alles andere hätte den sicheren Tod bedeutet. Dies erzeugte einen starken Selektionsdruck, um dieses Verhalten evolutiv beizubehalten. (Vergleiche Richard Dawkins).
Wird dieses Kind nun früh mit den Lehren einer Religion indoktriniert und konditioniert, entsteht erst das Bedürfnis nach Spiritualität (was immer das sein mag). Es gibt Experimente in der Hirnforschung, wonach so etwas wie Spiritualität durch elektrische Reizung von Hirnarealen erzeugt wurde. Schläfenlappenepilepsie wird in diesem Zusammenhang auch genannt, was aber begreiflicheweise sehr kontrovers diskutiert wird. (Vergleiche die beschriebenen Arbeiten bei Thomas Metzinger). Erst nach der Konditionierung von Generationen von Menschen entsteht das vermeintliche Bedürfnis nach Religion. Nicht zuletzt durch sozialen Druck.
Ich sitze selbst etwas in der Zwickmühle, da ich zwar katholisch konditioniert wurde, mich aber naturwissenschaftlich emanzipieren konnte. Ich bin überzeugt, dass ein Kind, das atheistisch aufwächst, keine Religion braucht. Die philosophischen, moralischen und kulturhistorischen Aspekte von Religionen [alle gleichberechtigt] können allerdings sehr wohl im Schulunterricht behandelt werden. Vielleicht im Fach Geschichte oder Philosophie, aber sicher nicht schon in der Primarschule, Didaktik hin oder her.
Was ich aus persönlicher Erfahrung mit katholischen Lehren und Würdenträgern kenne [es ist hier nicht der Ort, um das auszubreiten], ist die Tatsache, dass frühkindliche Konditionierung bei vielen Menschen zu [unbewussten] psychischen Traumata führen kann. Insbesondere eine lebenslange Ängstlichkeit und Abhängigkeit von der Meinung anderer, dazu eine Unfähigkeit der eigenen Denkfähigkeit zu trauen. Von der Unterdrückung der Frau ganz zu schweigen. Solchen Menschen möchte ich nahelegen bei den Freidenkern vorbeizuschauen und den Mut zu fassen aus der Kirche auszutreten. Das kann womöglich für manchen ein erster Schritt in die Befreiung von jahrelangen Sorgen sein.
Wer glaubt, der soll gefälligst mit seinem Gewissen ausmachen, dass er mit seinem Glauben nicht nur indirekt solche Verbrechen unterstützt. Denn Glauben heisst – mindestens bei den Christlichen- dass er vertraut. Wenn ihr also glaubt, vertraut ihr auch denen , die sich „Abgesandte Gottes“ nennen und gleichzeitig Verbrecher sind – und kommt mir jetzt nicht damit, dass es nur einzelne, abgefallene und verirrte Kirchenangestellte geht – aber es ist Euer Gewissen ….
Auch an meinem beginnenden Lebensabend werde ich nicht den Glauben abschwören, dass sich der Mensch eben doch noch "ein bisschen" weiter entwickelt hat, als gerade "nur" bis zum Säugetier. Ich glaube auch nicht, dass sich die grossen Leistungen der Menschheit in Kunst, Literatur, Musik, Architektur, Wissenschaft etc. gerade Mal auf ein paar Gene und ein paar "Reizungen von Hiernarealen" reduzieren lassen. Da macht mir dein Votum eher den Eindruck deines Tunnelblickes, der alles und jedes diesem Blick unterordnen will.
Sogar Maslow hat 1970 seine Bedürfnispyramide zuoberst um ein Element erweitert: Transzendenz. Der Mensch fragt nach seinem Woher und Wohin, er stellt Fragen über sein eigenes Wesen hinaus - und das bleibt nach wie vor - das glaube ich - die Dimension der Religion.
Es tut mir leid, dass negative Erfahrungen mit Vertretern der Religion zu eine Ablehnung dieser geführt hat - dass man aber nicht darüber stehen kann und von diesen fehlbaren Menschen (die wir alle sind) absehen kann und die Wichtigkeit dieser Dimension für den Menschen erkennen kann, scheint mir - sorry, aber eine unreflektierte, ja fast pubertäre Reaktion. Dass Religion zu Ängstlichkeit führen soll, scheint mir ein Vorurteil oder ein Urteil, das auf einer völlig veralteter Vorstellung von Religion und offenbar vor allem deren Vertreter fusst und - wie du ja ausführst - sehr individuell von deiner Biographie geprägt ist. Hatten wir in der Naturwissenschaft nicht einmal gelernt, dass ein Einzelbeispiel nichts beweist?
@dophin69
Ich schrieb ja, dass ich das alles, was das in der kath. Kirche geschehen ist, verurteile und hoffe, dass die fehlbaren Leute zur Rechenschaft gezogen werden - auch von der Justiz. Genauso, wie ich pädophile Übergriffe in Schule, Heimen und Sportverein aufs schärfste verurteile.
Deine Verurteilung, dass Glaubende "nicht nur indirekt solche Verbrechen unterstützen" würden finde ich eine masslose und überhebliche Übertreibung - ich sage es direkt: Find es echt daneben und ich bin auch sehr enttäuscht. Ja, Glaube verwende ich synonym mit Vertrauen. Doch dein Verständnis, dass Vertrauen den "Abgesandten Gottes" gelte, ist völlig verquer. Woher hast du das?
Nochwas: Ich gehöre der röm.-kath. Kirche nicht an, ich habe auch keinen Auftrag von dort, hier gegen den Mainstream zu schreiben. Ich schreibe nur von mir aus - weil Religion zu meiner Biographie gehört - auch als Philosoph und Naturwissenschaftler und ich noch nie den Eindruck hatte, das würde sich gegenseitig ausschliessen. Der Begriff "mono" ist mir aber ein Gräuel.
Tinu wird (nein muss) jetzt sofort sagen, das Bild sei total veraltet und das Mittelalter hätten wir hinter uns gelassen – haben wir?
Nur so nebenbei: Auch die Geschichte (und wahrscheinlich noch mehr) wurde in der Vergangenheit nur aus der Optik der Sieger geschrieben - also auch da keine grossartige Neuentdeckung.
die gesellschaften sind aufgebaut auf lüge & betrug..
sie erzeugen in den menschen,die freiheitsliebend,sanft und milde geboren werden,schon frühzeitig zwänge,die dann in allerlei willfährigkeiten gipfeln,die menschenunwürdig sind und von den hohepriestern entweder gut geheißen oder verdammt werden,je nach gesellschaftsform.
dabei zerfällt das gemeine volk in gruppen,die sich auf´s schärfste bekämpfen.
es fallen solche blödsinnigen schlagworte..wie " wettbewerb,leistungsgesellschaft.."etc.pp.
die höchste form der idiotie und der perversion sind dann kriege,die für´s "vaterland" oder die "freiheit"(..wessen freiheit ?) geführt werden..
ich bin weder getauft,noch konfirmiert,trotzdem bin ich der meinung,daß der mensch ohne glaube,egal an was er glaubt..im laufe seiner entwicklung geistig degeneriert.
mich stört an den bestehenden religionen hauptsächlich die sinnlose und sture einzigartigkeit,die es letztendlich gar nicht geben kann..der alleinvertretungsanspruch (..paßt allerdings gut in diesen "demokratischen"lügenverein,der jetzt angeblich die fortschrittlichste gesellschaftsform darstellen soll )
Aber sie sind sich auch immer noch gewohnt, dass das was sie sagen gilt und die Herde zu schweigen und folgen hat. Auf jeden Fall sind die Auesserungen verschiedener Wuerdetraeger der Gipfel und spottet jenen Grundsaetzen, auf denen die Kirche fusst.
Es muss erschreckend sein, einen festen Glauben zu suchen und diesen von Lügnern, Täuschern, Pädophilen und Verbrechern vermittelt zu bekommen. Allein in den sechs Bistümern der Schweiz ist die Rede von etwa 3,1 Mio Gläubigen, das sind fast 42 % der Bevölkerung der Schweiz. Unabhängig vom Glauben her kommt man deshalb an der KK nicht vorbei … seit Jahrzehnten spricht man in der Schweiz von der Ökumene, was eine Art schweizerische „urban legend“ darstellt.
Seit Jahrhunderten wird das spezielle Verhältnis der Schweiz zu Rom (Vatikan) gerühmt. Trotz klarer Verfassung ist etwa das Leisten fremder Militär- und Kriegsdienste dann nicht strafbar, wenn es sich um den Militärdienst beim Papst handelt (wer mal dort war, hat ausgesorgt: Eine gute Stelle, irgendwo am Rand des katholischen Imperiums ist ihm auf sicher ..). Nur gerade zwei Kantone haben Staat und Kirche sauber getrennt, bei den übrigen haben wir immer noch offizielle „Staatskirchen“ die selber Steuern erheben und sonst noch Geld auf verschlungenen Wegen um- und herleiten dürfen ….
Es gibt unzählige Verflechtungen, die selbst Insider nach Jahren der Zugehörigkeit nicht beweisen können. Es gibt kirchliche Parteien, kirchliche Politik, kirchliche Moral, kirchliche Verwaltung, kirchliche Gerichte, selbst etwa die „Kathpedia“ (eine gefilterte, polemische Version von Wikipedia, allein für die katholischen Schäfchen…).
Es wäre an der Zeit, mit den Aufräumarbeiten zu beginnen – und zwar von Aussen; von Innen ist dies gar nicht möglich.
Das wäre tatsächlich zu wünschen, dass es das letzte Mal ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass diese sehr verallgemeinernden, völlig undifferenzierten Rundumschläge irgend etwas bringen.
Beispiel: "Es muss erschreckend sein, einen festen Glauben zu suchen und diesen von Lügnern, Täuschern, Pädophilen und Verbrechern vermittelt zu bekommen"
Hier wird also so getan, als wären gerade mal alle kirchlichen Mitarbeiter "Täuscher, Pädophile und Verbrecher". Du weisst genau, dass eine solche Behauptung schlicht masslos ist - das ist keine sachliche Diskussion mehr, das ist reiner Stammtisch. Wie mehrfach geschrieben: Ich gehöre der röm-kath. Kirche nicht an, aber ich sehe nicht ein, wieso hier auch Boulevard-Stil gepflegt werden soll. Dazu kommt noch die traurige Tatsache, dass pädophile Übergriffe in der Mehrheit immer noch in den Familien selber stattfinden. Aber vielleicht willst du diese auch abschaffen und die Eltern alle auch als "Täuscher, Pädophile und Verbrecher" diffamieren.
Diese "Diskussion" hier leidet wieder einmal unter dem Problem, dass die Begriffe "Glaube", "Religion", "Kirche", "katholische Kirche" ganz nach Belieben durcheinander geworfen werden, um letztlich alles völlig undifferenziert in die Tonne zu treten. Aber eben, ich schrieb es jetzt schön öfters: Das monokausale Denken greift erschreckend um sich - zugegeben, es ist bequem und man muss sich mit einem Thema dann gar nicht wirklich mehr auseinander setzen.
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