15/03/2010 07:25
Kardinal: «Nur Anweisungen der Kirche befolgt»
Er war anwesend als zwei missbrauchte Jugendliche 1975 ein Schweigegelübde über ihre Erlebnisse ablegen mussten. Doch die Verantwortung dafür will er heute nicht übernehmen. »






Diskussion
abgelegtes Gelübde sinn- und daher wertlos
sei und habe deshalb nicht begriffen, wieso für
Katholiken ein Gelübde auch dann einzuhalten
ist, wenn es nicht freiwillig abgelegt wurde.
Jetzt bekommt dieser scheinbare Widerspruch
plötzlich einen Sinn: Ein zum Opfer eines Verbrechens
gewordenen Menschen kann auf diese Weise davon
abgehalten werden, sich hilfesuchend an die Justiz
oder die Allgemeinheit zu wenden, indem man ihm
eine moralische Falle stellt, welche ihn bei Bruch des
Gelübdes selbst zum Schuldigen werden liesse.
Wie wollen wir ein solches Vorgehen nennen?
Wäre ich Angehöriger der involvierten
Glaubensrichtung, so stünde mir der Ausdruck
´teuflisch´ zur Verfügung. Da dies nicht der Fall ist,
muss ich auf das vergleichsweise geradezu blasse
Wort ´infam´ ausweichen.
eine geschlagene armee kämpft auch nur noch aus angst vor der eigenen gerichtsbarkeit und gelübden,die aus angeblich hehren zielen abgelegt wurden.
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