17/03/2010 12:05
Pellis Panikmache: Killt die Abzocker-Initiative 1,3 Mio. Jobs?
FDP-Boss Fulvio Pelli packt im Kampf gegen die Abzocker-Initiative die Angstkeule aus und droht mit einem wirtschaftlichen Super-GAU. Doch Experten widersprechen. »






Diskussion
sogar erfolgversprechende Wink mit den gefährdeten
Arbeitsplätzen. Ein Schweizer fürchtet keinen Teufel,
kein Fegefeuer, aber bei einer noch so an den Haaren
herangezogenen Vermutung auf Arbeitsplatzbverlust,
da bündeln sich alle unbewussten Aengste und führen
ihm die Hand beim Ausfüllen des Stimmzettels. Wer will
den schon zu einem halben Schweizer degaradiert
werden...
Herr Pelli sollte sich das gut überlegen, denn im Herbst
kommt noch die eins zu zwölf Initiative des Jusos. Da
wäre es vielleicht besser, die Drohung mit evtl. gefährdeten
Arbeitsplätzen nicht all zu sehr zu strapazieren und bis
dann aufzusparen...
Am generellen Vorschlag, jeweils die Gesamtsumme der Vergütungen durch die Generalversammlung (bei den AG’s) festzulegen gibt’s aus der Sicht eines echten Freisinnigen nichts zu kritisieren!
Lieber Herr Pelli: Gibt’s nicht irgendwo im Tessin ein Rustico, das Sie ausbauen und sich danach dorthin zurückziehen könnten?
Taktik? Wer da wohl auf Stimmenfang ist?
Zeigt die Angst vor einer Volksabstimmung nicht auch deutlich das Blochers Schachzug das Parlement weckte, Gegenvorschläge provozierte. Hat sich die SVP doch schon auf der richtigen Seite geglaubt, machte wer wohl seinen Einfluss geltend aus rein privaten Interessen? Irgendwie auf die falsche Seite geraten, nun vielleicht, doch noch auf der richtigen? Wie heisst es noch gleich, kannst du deine Feinde nicht besiegen dann verbünde dich mit ihnen.
Wie gesagt, ich verstehe nichts von Politik.
von 1,3 Millionen gefährdeter Arbeitsplätze
an Hand der Arbeitslosenstatistik des SECO
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/in dex/themen/03/22/press.Document.129316.p df
in Prozente um, so ergibt sich daraus eine mögliche
Gesamtarbeitslosigkeit von 54%. Jeder zweite Arbeitstätige
wäre seinen/ihren Job los, die Schweiz müsste Konkurs
anmelden.
Begreiflich, dass der im Interview als sich
nüchtern und staatsmännisch gebend bezeichnete Pelli
nicht riskieren wollte, von der Presse nicht mehr ernst
genommen zu werden und darum statt von 54% Arbeitslosen
von 1,3 Millionen gefährdeter Arbeitsplätzen sprach.
Charakteristischerweise war sich dann auch nur eine
Boulevard-Zeitung nicht zu schade, diese Parteiente
selbstverständlich mit Expertenzweifel garniert,
schnattern zu lassen.
Melden Sie sich an oder loggen Sie sich ein, um an der Diskussion teilzunehmen.