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Diskussion
Der Herr Pilot geht hier mE auf sehr dünnem Eis. (Er tönt übrigens ähnlich wie der bellende und keifende Moritz Suter auf Radio Basel. Der muss es ja wissen, mit seinen Crossair-Abstürzen...). Vulkanausbrüche in diesem Ausmass kommen ja alle paar Tage vor und deshalb haben die ach so gescheiten Wissenschafter alles schon gerechnet, mit jedem möglichen Szenario. Und es steht jederzeit ein Krisenstab auf Abruf und es besteht auch ein Fonds für arme, geplagte Airlines.
Come on! You can't be serious!
@Tinu: Simulation von Asche oder Radioaktivität ist prinzipiell kein Unterschied. Radioaktivität ist an Materie gebunden, sprich: Staub, Partikel, Asche, Wasserdampf. Somit ist so ein Rechenmodell absolut plausibel. Es ist also keineswegs ein Büroentscheid.
Die Messungen der ETH, die Mehrfach-Messungen auf dem Jungfraujoch und die Ergebnisse der Testflüge von Militär, Fluggesellschaften und Fachstellen bleiben unerwähnt – wieso wohl?
- Weil sich dann nicht mehr so schön im WEWo-Stil polemisieren lässt?
Dieser Vulkanausbruch war ja nicht der erste - bisher gingen die Piloten und ATC's von der Regel aus, nicht in sichtbare Aschenwolken hinein zu fliegen. Die Sichtbarkeit sagt also etwas über die Partikelgrösse aus. Eine Annahme des FAA Modells besteht darin, dass etwaige unsichbare Restasche ausserhalb der sichtbaren Wolke für die Triebwerke ungefährlich ist. Immerhin ist man in Südeuropa mit diesem Modell seit Jahrzehnten problemlos mit den Ausbrüchen des Ätna zu Recht gekommen - übrigens auch in anderen Vulkangebieten.
Aber für Island wurde jetzt plötzlich ein anderes Modell, das Londoner Modell, verwendet - ein rein theoretisches, das man dann erst viel später an Hand von einigen Messungen geprüft hat. Nach alle dem, was ich ausserhalb vom Mainstream der Medien verfolgt habe: Doch, es war ein einsamer Büroentscheid.
Und der grosse Unterschied zum radioaktiven Gas/Staubgemisch ist der: Die Radioaktivität ist für durchfliegende Flugzeuge ein kleines Problem,; sinkt dieser Staub dann runter, ists bei uns drunten dann schon sehr ungemütlich … Beim Vulkanaschestaub ist der Effekt eben umgekehrt und hier unten fast unerheblich (siehe dazu aktuelle Feinstaub- und SO2-Messungen Schweiz der letzten Tage).
Nun, jetzt soll aufgearbeitet werden, die Medien könnten da helfen. ;Man kanns aber auch etwas besser angehen, als im Artikel den wir hier diskutieren, siehe etwa http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518, 690538,00.html oder http://volcanoes.usgs.gov/ash/properties .html#size und… und … und…
dungsträgers stecken, der den Angehörigen von Opfern erklären
müsste, wieso er den Luftraum bei ungenügenden Entschei-
dungsgrundlagen und in Abweichung zu den umliegenden
Ländern freigegeben hat.
Tja,noch zur Haut: DA wäre mal sichtbar, dass ein Manager eben VERANTWORTUNG für seine Entscheide tragen muss, dass er also nicht nur grossen Lohn für "sogenannte" Verantwortung kassieren kann.
Und zum Artikel im Spiegel: Also so viel anderes, als in der WeWo ist der auch nicht, vielleicht ein bisschen gedämpfter, aber im Sachverhalt sehe ich keinen grossen Unterschied.
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