27/04/2010 09:54
Züribiet vom Bodensee bis zur Jungfrau
Nach dem jüngsten Handel zwischen Tamedia und NZZ beteuern Verleger und Redaktoren unisono, die Meinungsvielfalt bleibe erhalten. Die einhelligen Kommentare belegen das Gegenteil. Unabhängige Berichterstattung wird zur Mangelware. »







Diskussion
Die Weltwoche steht da in der Tat etwas ausserhalb des Medienkuchens und schräg in der Landschaft. Erst recht mir ihrer Themenwahl, Ausrichtung und ihren provokanten Thesen. Als Wochenblatt hat sie auch mehr Zeit, um die nötige Tiefe zu erreichen. Nicht Mainstream eben.
Dennoch richtet sie sich nett und adrett an eine bestimmte Klientel. Das allzu bäuerliche Image mit dem Stallgeruch einer Sünneli-Partei wird jedenfalls durch Annoncen aus den Hochfinanz fein parfümiert. Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, wird durch hochstehende Kulturangebote eine gebührende Distanz zum gemeinen Pöbel unterstrichen.
Ich nehme mir als FACTS-Blogger jedenfalls die Freiheit, ab und zu auch WW-Journis abzuwatschen. Das gilt auch für die WoZ...;-)
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