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Diskussion
Oder eine junge Muslima, die bereits auf die Wiederherstellungsoperation ihres Jungfernhäutchens sparen tut – würde die irgendjemandem auf die Nase binden, das sie schon Sex hatte?
@Frenk: Genitalverstümmelungen sind ein rein gesellschaftliches Problem, die Religion ist immer nur vorgeschoben: Ein Zürcher Schönheitschirurg, der Schamlippen verkürzt, gehört meiner Meinung genauso in den Knast, wie die importierte Stammesfrau vom Horn von Afrika, die den jungen Mädchen die Klitoris wegschneiden tut ….
Umgekehrt! Es sollte gerade anders laufen als Du vorschlägst: Der Zürcher oder was auch immer für ein «Schönheitschirurg, der Schamlippen verkürzt», gehört ganz sicher zuerst in den Knast. Denn er weiss bestimmt was er tut. Nämlich vor allem sein Bankkonto mästen.
«Die», wie Du schreibst «importierte Stammesfrau vom Horn von Afrika, die den jungen Mädchen die Klitoris wegschneiden tut», sollte zuerst «umerzogen», «umaufgeklärt» (gibt es den Begriff überhaupt? Na, wie auch immer.) werden, denn sie weiss vermutlich, nach unseren Kriterien, nicht was sie tut, handelt vor allem nach ihrem kulturellen Verständnis. Dass auch sie dabei ihren Geldbeutel im Auge hat, ist verständlich.
- in Nord- und Mittelamerika ist man längst dabei, sich dem alten Vorurteil (.. und Gott gab ihnen weniger Hirn, dafür umso mehr Busen..) mit Hilfe einer gut funktionierenden Industrie anzunähern ….
- im Showbiz gibt s erfolgreiche Exponenten, bei denen nicht mal sicher ist, welchem Geschlecht sie ursprünglich angehört haben. (Ich bin übrigens ziemlich sicher, dass seit „Avatar“ längst blaue, umoperierte Menschen mit Schwanz herumlaufen würden, wenn dies medizinisch/technisch schon möglich wäre ….)
In diesem Sinne geht eigentlich das Grundthema voll am operierten Arsch vorbei: Die Bedeutung der Religionen wird viel zu hoch gewichtet und die sozialen Zwänge, die umgekehrt proportional zur Intelligenz des/der Betroffenen wirken, sind viel zu schwach gewichtet.
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