Kahneman, der Schreck der Ökonomen
Per Anhalter durch die Galaxis
"Gute Lügner sind sympathischer"
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Durch die heimliche Glorifizierung des faschistischen Gedankengutes,werden wohlwollend niedere Triebe des gemeinen Pöpels geweckt,ausgenutzt durch Politik - und Wirtschaftsverbände.
Vehement und lautstark bestritten,sich dem demokratischen Gedankengutes verpflichtend,präsentiert sich diese Gesellschaft als soziale Marktwirtschaft.
Zum grossen Teil einverstanden. Was Dein Kommentar
nicht beantwortet ist die Frage: warum gerade jetzt?
Die von Dir angesprochene Schicht glaubt, frei nach dem
Motto "die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde"
sich momentan auf eine breite Unterstützung in der
Bevölkerung stützen zu können . Das Stillschweigen der
europäischen Regierungen zur Unterdrückung der
Palaestinenser durch Israel, macht es dieser Schicht
verdammt leicht, Gefühle gegen die Juden, von denen
ihr ehemaliger Premierminister A. Sharon behauptete,
sie seien mit den Israelis identisch, zu schüren.
Ich sage Dir das als einer, welcher im Sechsgstagekrieg
Blut für Israel spenden ging. Als ich mich damals bei der
Rotkreuzschwester, welche mich zapfte, rückversicherte
dass mein Blut binnen kurzem einem israelischen
Soldaten zu gute kommen würde, da erhielt ich von ihr,
in Form einer Lektion über die universale Gültigkeit der
Humanität, den Kopf gewaschen.
Meine Gefühle sind jetzt wie damals bei der Bevölkerung
einer in ihrer Existenz bedrohten Nation. Welche dies
heute im nahen Osten ist, brauche ich Dir nach dem
gesagten nicht zu erklären. Diese Haltung war zu allen
Zeiten in der schweizerischen Bevölkerung weit
verbreitet um nicht zu sagen verankert, worüber ich
stolz bin.
Ich habe diesen Aspekt bewußt ausgespart,weil er nach meinen Vorstellungen nicht im Widerspruch zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation weltweit steht und das will hier niemand hören,nachdem ich das gebetsmühlenartig in allen Facetten geäußert habe.
Erstens : die jüdische Religion hat mit Israel nur gemein,daß die überwiegende Mehrheit der Einwohner dieses Landes,ihr angehören.
Zweitens : Der Zionismus als Stadtsdoktrin Israels ist eben aggressiv und menschenverachtend gegenüber den arabischen Nachbarn anzusehen und verschleiert nur die Gier der wirtschaftlichen und politischen Elite nach Landgewinn und Einflußnahme in dieser Region,immer passend mit den USA abgestimmt.
Falls es mitunter gar zu toll getrieben wird,wie im Riesenghetto Gazastreifen,wird der Joker " Judenverfolgung im 3.Reich " gezogen,bewußt verschleiernt,daß auch hier wieder die jüdische Religion mit Zionismus gleichgesetzt wird,dann haben alle Kritiker wieder ein schlechtes Gewissen.
Drittens : die Länder stecken zunehmend in wirtschaftlichen Schwierigkeiten,salopp und beschönigend gesagt,der murrende Pöpel wird also geschickt wieder auf vermeintliche Sündenböcke für das permante Versagen der korrupten Eliten,gelenkt..indem Fall wieder die " Juden "
Nebenbei möchte ich noch erwähnen,daß ich das große Glück hatte,nicht getauft,konfirmiert und sonstigen Glaubensweihen unterzogen worden zu sein ; ich bin also weitgehend unabhängig in meinen Religionsansichten,ein wahrhaft großer Vorteil :-)
Ich gehe in mich und werde mir der Korrektheit
halber erlauben, eine Stelle in meinem bisherigen
Kommentar zu ergänzen.
So gesehen ist es auch bei uns kein Zufall, dass sich ein ehemaliges AUNS-Mitglied heute bei den Radikalislamisten zu Hause fühlt…
Die echte Gemeinsamkeit bei Israel und seinen Nachbarn ist die erschreckend hohe Korruption bei Politikern, Regierenden und Strippenziehern; mit dem Effekt, dass dauernd gehetzt werden muss, weil sonst die Lemminge beidseits aller Mauern und Stacheldrahtzäune mit Nachdenken beginnen.
Hat man dann die gewünschte Bunkermentalität erzeugen können, lässt sich fröhlich weiter regieren ….und ist natürlich sehr dankbar, wenn von aussen ebenfalls gehetzt wird, weil dies der schönste Beweis dafür ist, dass man selbst richtig liegt …
Im heutigen Tagi, Seite 13 steht geschrieben, was als Fopa, im Anspruch auf eine Sicht von Aussen, laut Helen Thomas, Ruhe in diese Region bringt, "Ruhestand".
Wer den SF1 Club sah am Dienstag, dem wurde gewahr, wie wenig Religion wirklich in diesem Konflikt steckt. Die geistige Hilfe wird noch Generationen auf sich warten lassen und so lange werden die da unten weiter Pokern mit den Rechten von Individuen. An beidem scheint es da unten zu fehlen.
Gewalt ist eine unglaublich treibende Kraft Interessen zu verflechten und Religopn das Salz in der Wunde (das hatte Europa doch hinter sich) das von den wahren Bedürfnissen ablenkt und die, die nur noch genau diese Bedürfnisse zu erhalten versuchen, die werden geopfert genauso wie die, die dafür zu kämpfen haben. Sind wir ehrlich, ginge es um die Bedürfnisse der Menschen in diesen Regionen der Gewalt, gäbe es keine Gewalt. Rache regiert und der Mob reist die Klappe auf mit den Füssen unter dem Tisch in der warmen Stube.
@dolphin69, Intelligenz und Minderwertigkeit, existiert beides nicht wenn Gefühle, Triebe und Bedürfnisse, der tierische Instinkt, gewinnt.
Stecken geblieben, sind die doch alle, in einer Zeit in der jeder Vernunft gespottet wurde und sie verspotten sie noch heute. Dummheit? Anpassungsprobleme? Was auch immer, die politischen und wirtschaftlichen Interessen versuchen doch überall, genau die Antworten zu verschleiern die der Wahrheit ihren Sinn zurück geben könnten.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch immer wieder sterben dafür Millionen.
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