Mangel an Erziehern: Hilfskräfte sollen Kinder in Kitas betreuen
„Auf halben Weg ein anständiger Mensch“
Brötchen vor die Säue
Per Anhalter durch die Galaxis
Der gespiegelte Mensch
"Gute Lügner sind sympathischer"
Diskussion
In ihrer Denkweise ist eine Love Parade sowieso „entartete Kunst“. Aus Sicht von Süden her muss lediglich zur Kenntnis genommen werden, wenn zu den Schwulen und Abartigen im Wortschatz von Frau Hermann dann die Schwarzen, die Juden und die Untermenschen wieder auftauchen. Aber bis dahin dürfen wir die Hermannsche Verkaufsankurbelung ihrer Bücher getrost den Billigmedien überlassen.
Die profunden Analysen von Frau Hermann über die Teilnehmer beruhen auf einer TV Analyse. Sodom und Gomorrah hat sie vermutlich noch nie aus der Nähe gesehen. Die gefährlichsten Orte sind immer jene, die man noch nie selber besucht hat.
Und von wegen kranker Gesellschaft. Mir kommt auf die Schnelle keine Gesellschaft/Generation in den Sinn, die nicht ihre Irritation über die Suche von mehr oder weniger weiter Bevölkerungskreise nach Rausch, Sex und anderen Zerstreuungsmöglichkeiten ihre Mühe bekundet hatte.
Ob eine Love-Parade mit Kunst und Kultur zu tun hat, ist hier nicht Gegenstand der Diskussion. Auch nicht, ob die dort produzierte oder wiedergegebene Musik „wertvoll“ oder gar „Kulturgut“ ist, spielt keine Rolle. Wie Du sicher weisst, beklagen sich die Autoren der ältesten aufgefundenen Schriftstücke unserer Welt (Babylon, Ägypten, Griechenland) über die laute, schlechte Jugend und deren Sitten ….
Deine Äusserungen belegen – versteckt zwar, doch unmissverständlich – dass sich praktisch alle Glaubensrichtungen seit bald 2000 Jahren starr an ihre unverrückbaren Überlieferungen der Vor-Vorväter klammern (.. ja, Frauen waren ja niemals dabei…) und einfach nicht wahrhaben wollen, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt!
Kanonen - und dann noch christliche? Bitte wo? Und Kritik ist "Klammern an unverrückbarer Überlieferung der Vor-Vorväter"? Also so heiss kann es in der Schweiz nicht mehr sein, dass man solches Geschwurbel (jawoll!) aus meinen Zeilen lesen kann... Natürlich dreht sich die Erde um die Sonne - hier im hohen Norden geht sie zur Zeit nicht mal unter.
Das Durchrechnen und/oder Üben von Schreckensszenarien kann dann ein schreckliches Ereignis nicht verhindern. Aber es erlaubt den Verantwortlichen, die Notbremse im letzten Moment noch zu ziehen – wenn sie dann tatsächlich eine solche Notbremse haben, was in Duisburg nicht der Fall war.
ich vor einigen Tagen verlinkt über FACTS lesen konnte,
so wird aus dem oben erwähnten "...achten, dass jeder für
sich selbst und für die anderen "Sorge" trägt.", wenn
wahre oder vermeintliche Gefahr droht, sehr schnell ein
ausschliessliches "jeder für sich selbst".
Ich pflichte dieser Aussage bei. An einer 100 mal kleineren
Veranstaltung als es Duisburg war, habe ich zum ersten
Male erlebt, was es sich anfühlt. der Bewegung einer
Menschenmasse ausgeliefert zu sein und nicht mehr frei
handeln zu können. Ich wurde plötzlich in einer Richtung
marschiert, welche gar nicht der von mir beabsichtigten
entsprach. Neben mir begannen Väter ihre kleinen Kinder
hochzureissen und über den Kopf zu halten. Mein einziges
Sinnen konzentrierte sich nur noch darauf, zu versuchen,
millimeterweise mehr in die Mitte des Menschenstroms zu
gelangen. Ich wollte nämlich nicht an einen sich seitlich
befindenden heissen Wurstgrill gedrückt werden. Die
Überlegung, dass, falls nicht ich mit dem Grill
Bekanntschaft schliessen müsste, es dann eben ein anderer
tun müsste, stellte sich mir in dieser Situation überhaupt
nicht. Ich bin im Nachhinein froh, dass niemand am Boden
lag, denn ich wäre ungefragt darüber marschiert worden...
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