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Diskussion
Vormals hatte der Heizöl-Ferrari gerade mal 180 PS jetzt geht er ab,wie Seebach´s schwarze Katze,erstaunlich,was in einem 6-Zylinder Turbodiesel,Bj.1999,für Reserven schlummern..von wegen Rentnersofa auf 4 Rädern,zumal man sich hier nichts quetschen kann,wie auf einem schnöden Fahrradsattel :-D
Ich hatte schon 1980 ein Koga Miyata, da konnten die Leute Shimano noch nicht mal buchstabieren. Tange Champion Nr.1 Rahmen, Chrom-Molybdän, konifiziert, kalt gezogen, handgemufft, 9 kg, Shimano-Alu-Komponenten, Mavic-18er-Felgen, eloxiert. Ende '80er gab's schon überall "Velomodder". Der Klassiker in Basel: ReCycle: alte Bahnhof-Mietvelos neu bestückt, abgelaugt und trendy lackiert. Gingen weg wie warme Semmeln...;-)
Und die Lancia Betas erst, da konnte man Golf GTIs und BMW 3.20er so schön im Regen stehen lassen...;-)
Im Gegenteil : ich gehe davon aus,daß in zwei bis drei Jahren,das wieder auf die Füße gestellt wird,was bis jetzt auf dem Kopf steht..wie Vieles andere auch.
Es steht natürlich jedem frei,sich die Eier auf dem Fahrad zu quetschen,aber das hehre Gefühl zu haben,etwas für die Umwelt zu tun
Man denke nur an die affigen Umweltplaketten,die in Verbindung mit einem Dieselfilter,angeblich die Luft in den Großstädten sauber machen sollen,welch riesengroßer Schwachsinn..seit 2 Jahren redet niemand mehr davon,sie drucksen nur noch kleinlaut herum,die grünen Spinner..
Was gibt´s schöneres,als an einer zehn Jahre alten Kiste ´rumzuschrauben,denn bei denen geht das noch..ich ärgere mich sehr,daß ich vor 20 Jahren nicht einen SLC erstanden habe,der kostete damals 2.300 DM,diese klassische Schönheit auf vier Rädern.
Es hat diese Boote nur deshalb niemand gekauft,weil die Staats-und Verkehrsguppy´s sich nicht entblöden konnten,die PS-Größe zu besteuern..heute sind die Kisten einfach zu teuer.
Übrigens der E 300 TDT hat beim befreundeten Russen nur 2.000 € gekostet..ohne großen Schnickschnack,nur mit Fensterhebern,Automatikgetriebe..Klimaanlage..durchgerosteten Kotflügeln vorn und einem hervorragendem Bose-Soundsystem mit Lichtleiterkabel,einfach Klasse !
Farbe Rentnersilbergrau..Xenonscheinwerfer..das Auto war eigentlich richtig teuer..vor elf Jahren ;-)
Als erstes habe ich die Koppelstangen ausgewechselt,die waren fertig,ebenso die hinteren,niveauregulierten Stoßdämpfer ( ..die waren etwas teuer ;-)),Automatikgetriebeölwechsel sollte man eigentlich immer machen,wenn´s Boot mehr als 200.000 Km auf der Spule hat.
Danach wurde es etwas komplizierter..Zylinderkopf ´runter,die Dichtung war im Eimer (..er hat auf 20 km,einen Liter Wasser geschluckt :-)),Zylinderkopf abschleifen..zum Glück war kein Riß ´drinn..zusammenschrauben,Klimakompressor überprüfen,i.o...die Anlage neu mit Gas befüllen lassen..neue Bremsklötze hinten.
Schwarze Alu´s,18 " mit 245 ér Niederquerschnittsreifen aus Korea ( Typ Sunny..kann ich nur empfehlen,preiswert und gut ;-)..danach etwas Chiptuning und siehe da..wir hatten schon ca.240 PS,ich favorisierte einen zweiten Turbolader..zu teuer,aber unser Oberschrauber hatte eine andere Idee (..verrate ich hier nicht,nur soviel,Veränderung des Ladedrucks ),mal sehen,ob der Opa das lange aushält..aber ich denke schon,denn die alten 6-Zylinder Motoren von Mercedes sind sehr robust.
Kosten alles in allen ca.2 Scheine..ich habe also für 5.200 sfr.eine ganz passable Kiste und freue mich immer,wenn mir diese ganzen kreischenden No Name-Auto´s entgegenkommen mit Pfaff-Nähmaschinenmotor,die angeblich so wenig Sprit verbrauchen ,daß am Ziel der Fahrt fast der Tank abgepumpt werden muß..Lach,Kreisch & Brüll..diese umweltfreundlichen Knallbüchsen und Taburetka´s auf vier winzigen Schubkarrenrädern,die auf Grund ihrer schmalen 145 ´er Reifen,wie Trennscheiben,die Asphaltstrassen penetrieren.
Der größte Witz ist der Smart..das einzige Gefährt ( der Begriff " Auto " ist hier fehl am Platze ),im Volksmund " Elephanten-Nike " genannt,in das ich mich auch unter Androhung der Todesstrafe niemals setzen würde :-D
Wenn ich dann so über Land schwebe..Money for nothing ( Chicks for free :-)) durch dieses Spaceship blubbert..kein Wind..Abrollgeräusch,nur das sanfte Grollen des Motor´s (..solange sich die Drehzahl im unterem Bereich bewegt ),empfinde ich das als eine Form der individuellen Freiheit..so ist das,mein Junge ;-)
2. Car Sharing funktioniert problemlos in bestimmten Kombinationen. Ich mach das schon seit über zehn Jahren. Komponenten sind Wohnort, Lebensweise, Toleranzgrad der eigenen Bequemlichkeit und noch anderes.
3. u_42 Liebhaberei wird der Umwelt keinen grossen Schaden zufügen. Vermutlich bist du dadurch auch ein angenehmerer Zeitgenosse, da du was Konstruktives machst. Ich werde dir auch keine Ersatzteile abjagen. Mich interessiert solches Zeugs einen Feuchten.
4. Man darf sich aber schon fragen ob es effizient ist weiss ich wieviel Tonnen Stahl in Bewegung zu setzen nur um von A nach B zu gelangen. Im Alltagsgebrauch. Wir werden sehen ob sich die Autos dem zur Verfügung stehenden Strassennetz anpassen oder umgekehrt. Unendlich Strassen bauen kann man ja auch nicht. Aber auch dann hat es Platz für u_42 aufgepeppte Schrottmühlen ;-)
Hayeks "Smart-Strategie" ist und war keine gute Idee. Schade dass Hayek es nicht gemerkt hat, dass das nur eine, bereits als sinnlos erwiesene "Logistik", zu retten versucht: wenn ich mit einem Aktenkoffer in die Stadt fahren will, dann quähle ich mich nicht mit einem Smart ab.
Parkplatzsuche in der Stadt ist Zeit, Geld und Energieverschwendung.
Wir haben Versuche gemacht, die aufzeigen, dass nicht etwa Kleinwagen im Stadtverkehr Effiziez bringen, sondern ein rationelles öffentliches Verkehrssystem, plus Fahrzeuge mit denen man etwas transportieren kann (keine Kleinwagen), plus ein Velo! Wenn man diese Verkehrsmittel immer dann nützt, wenn sie rationell und effizient sind, dann kann man den Energie- und Zeitverbrauch massiv senken.
Selbst u_42 müsste doch eigentlich begreifen, dass es wenig "lifestyle" bringt, wenn man stundenlang nach einem Parkplatz sucht, dann einen Kilometer weit, zu Fuss, durch die Stadt laufen muss, um dann später wieder zurück zur Karre zu laufen, die man vielleicht nur noch schwer fndet und die inzwischen mit einem Bussenzettel "verziert" ist. Nicht einmal auf die "Woibsbuilder" macht das mehr einen Eindruck ... Hallo Fraulein ... mein Mercedes xxxxl steht 2 km in süd-östlicher Richtung, wollen wir mal die Liegesitze ausprobieren? .. alter Sack, g'scherter! .... .... Während U42 noch "schraubt", "tunt" und hupt, fahre ich mit meinem Kleinbus (der hat eine richtige Liegewiese drin ... keine popeligen Liegesitze!!) an den Stadtrand, dort gibt es noch gratis Parkplätze, dann nehme ich das Elektro-Velo (das auch problemlos in meine Karre passt ... ohne es mühsam zu "falten") und fahre ganz entspannt in die Stadt. Alternativ dazu, nehme ich statt dem Velo, die öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn man das richtig organisiert, dann spart man sehr viel Zeit. Das grosse Auto ist zudem idéal, wenn es mal etwas zum Transportieren gibt. Der Nachfolger bekommt einen Elektromotor, ein Solardach und einen Motor der nötigenfalls Strom fabrizieren kann. Da wird dann auch die Garage überflüssig und sogar unsinnig. Und dann braucht es noch ein kleines "Feature", in der vorderen Stossstange, und ganz La Chaux de Fonds will nur noch so ein Auto.
Während "Harry Hassler" und U_42 noch ihre uralt Kisten aus dem Schnee schüppen und ihre Chromstosstangen polieren, Tüt-Tüt-wrum-wrum, reisse ich die heissesten "Schnallen" auf .. das geht bei mir ... Ruck-Zuck-Zack-Zack., oder fast so!!! Also in meinen Kreisen, da braucht man keine Pferdestärken mehr im Auto, wir haben genügend Rennpferde im Stall!!!!
Ich fahre zu wenig Auto um irgendeine Karre rauszuholen und Mobility ist die beste Alternative, die mir zur Verfügung steht. Da fallen die paar Kosten betr. Zeitaufwand für Reservation und Auto holen nicht ins Gewicht. Insbesondere ich sehr zeitnah reservieren kann. Doch wenn es effizienter geht, habe ich nichts dagegen. Dann frage ich mich, warum noch niemand drauf gekommen ist, bzw. es noch nicht umgesetzt wurde. Wie wäre es du skizierst mal diese Idee, die offenbar dem genannten Ulmer Modell ähnlich ist. Von guten Ideen hast nämlich an der einen oder anderen Stelle schon gesprochen. Es blieb aber immer nur bei Andeutungen. Wer weiss, vielleicht kommt mal ein passender Artikel, wo das Ganze ein wenig ausgebreitet werden kann. Bis dahin nichts für ungut.
Das System in Ulm, beruht nicht auf Reservierung im Vorraus, sondern man reserviert ein Fahrzeug ein paar Minuten, bevor man es braucht, per Smarttelephon. Auf dem hat man eine Liste von Fahrzeugen, die sich in der Nähe befinden und reserviert dann eines. Damit kann man dann in der Stadt herumfahren und lässt es am Zielort stehen. So kann man auch zum Bahnhof fahren, was man mit einem Auto von Mobility nicht kann. Der Fehler von dem System in Ulm (Car2go) ist aber, dass die Fahrzeuge zu klein sind.
Wir haben in einer grossen deutschen Stadt ausprobiert, ob ein Handwerker, besser einen Smart oder einen Lieferwagen nimmt .... der Lieferwagen hat sich als viel effizienter und schneller erwiesen. Mein Kollege, mit seinem Smart, kam immer viel später an, als ich und er brauchte viel mehr Zeit als ich. Deshalb glaube ich, dass man in den Städten, die Transportlogistik verbessern muss und dass es keinen Sinn macht, kleine Autos zu priviligieren.
Was mich am Ulmer Beispiel auch wunder nimmt ist, wieviele Nutzer und Fahrzeuge es braucht um eine ansprechende Verteilung im Stadtgebiet zu erreichen, nicht dass am Ende alle Karren um den Bahnhof rumstehen. Denn es ist natürlich attraktiv, das Auto einfach stehen lassen zu können - hatt es denn einen gebührenfreien car2go spot frei. Das, ist im Grunde der einzige Unterschied zu Mobility. Auch wenn es fast nie auf die Minute ankommt. Dein Spitalproblem wird nämlich so auch nicht gelöst. Man muss auch bei car2go ein freies Auto in der Nähe haben. Um gleich losbrausen zu können musst du ein eigenes Auto und dieses auch dann noch in der Nähe haben.
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