09/09/2010 12:16
Intellektuelle fühlen sich in der Schweiz zunehmend angefeindet
Sie seien vermehrt Hass und Beschimpfungen ausgesetzt, beklagen Schweizer Künstler. Ist die Schweiz intellektuellenfeindlich geworden?
»Sie seien vermehrt Hass und Beschimpfungen ausgesetzt, beklagen Schweizer Künstler. Ist die Schweiz intellektuellenfeindlich geworden?
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Diskussion
Wir Schweizer sind ein total verwöhntes, selbstherrliches Volk geworden. Neid, Missgunst und Besserwisserei bestimmen den Alltag (wobei die Medienleute eine erhebliche Mitverantwortung an diesem Zustand tragen!)
Es sind keineswegs die Intellektuellen (welche vielfach politisch links-abgehoben argumentieren), die da angefeindet werden: Wer was macht, bekommt was auf den Deckel und alle andern hätten es sowieso besser gemacht ….
Schaut euch mal mit offenen Augen um: Da gibt es Unmengen von Gemeinderäten, Gemeindepräsidenten, Behördenmitgliedern, Lehrern, Lehrmeistern und so fort, die angegriffen, verunglimpft, mit Einsprachen/Reklamationen/Beschwerden zugedeckt werden, bis sie das Handtuch werfen oder gesundheitlich nicht mehr können. Fast immer aus nichtigem Anlass oder weil sie sich getraut haben, irgendjemandem die unbequeme Wahrheit zu sagen (etwa, dass der Sprössling von Herrn CEO X, wegen mangelnder Leistung nicht in die Sek kommen werde oder Herr Unternehmer Y. halt trotzdem eine Baubewilligung braucht ....) .
Genau deshalb reagiere ich sauer, wenn da jemand mit Rassismus daherkommt oder meint, mit Multikulti-Freude-Eierkuchen sein das Problem gelöst …. Und die selbsternannten Intellektuellen und Künstler sollten vor dem Jammern ein bisschen Nachdenken, das schadet nie!
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