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Diskussion
Erstaunlich ist auch, dass wir, vor gut 30 Jahren, die Theorie aufgestellt haben, dass die "normale" Geschichtsschreibung, eine Geschichtsschreibung, aus der Sicht vom "Jet-Set" ist und dass es an der Zeit sein sollte, dass wir uns einmal darüber informieren, was die anderen 99,99999 %, der nicht dem "königlichen" Stand, angehörenden Menschen, so getrieben hat bzw treiben hat tun müssen tun .... trotzdem gibt es, immer noch, nur sehr wenige Geschichtsbücher, aus der Sicht der Untertanen. .. ich kenne nur das Buch von Bernt Engelmann, "wir Untertanen" , zur deutschen Geschichte. In der Schweiz gibt es nichts, in dieser Art, nur meist wenig kritische Selbstbeweihräucherungen ...
Es war somit gar nicht lustig, einem niederen Stand anzugehören oder gar ausserhalb der geordneten Gesellschaft zu stehen. Und sicher war es von grossem Vorteil, als Mann in eine bessere Familie hineingeboren zu werden, die über entsprechende Verbindungen verfügte ….. als hübsche Magd gab es immerhin Aufstiegsmöglichkeiten als Amme, sofern man Dienstherr und Dienstherrin entsprechend und fleissig diente – im andern Extremfall drohte die „Entsorgung“ als Hexe, was aber gute Verbindungen des Dienstherrn zu höheren, kirchlichen Instanzen bedingte. Dann war aber der guten Ruf wiederhergestellt und die dummen Gerüchte mittels Feuer abschliessend zum Verstummen gebracht. (Nur so nebenbei: Der allerletzte Hexenprozess fand in der Schweiz statt; die damals Verurteilte wurde erst kürzlich und symbolisch rehabilitiert ….)
Nur können die Leute, die ihre Mitmenschen misshandeln,, ihre Missetaten, und ihre Opfer, heute nicht mehr "verbrennen" . Statt dessen, versuchen es die Menschenrechtsverletzer nunmehr mit einer kuriosen Mischung, aus "löschen" und "zumüllen", weil das Internet nichts "vergisst".
Der "allerletzte" Hexenprozess in der Schweiz findet, vorraussichtlich, im Jahre 9999 (oder ein paar Tausend Jahre später) statt ...
"Hexen" werden zwar in der Schweiz nicht mehr verbrannt und es herrscht auch keine, einseitig auf Frauen, gerichtete Hexenhetze mehr, aber es werden, immer noch, Menschen misshandelt, weil sie, vielleicht, etwas andere Ansichten haben, als andere Menschen ...
Die Kinder, die Pro Juventute, mit der Billigung und der Hilfe von Staat und Justiz, vor 30 Jahren misshandelt hat, die Opfer von pedophihlen und/oder gewalttätigen Lehrern und "Geistlichen", werden jetzt zwar, zum Vorwand, für "Säuberungsaktionen", aber, gleichzeitig, jetzt und heute, werden wieder Menschen misshandelt, gemobbt ernidrigt, eingesperrt und beschimpft.
Das wird dann in 30 Jahren wieder "aufgearbeitet"! Auch dann wird diese "Aufarbeitung", wieder, als "Schutzmäntelili" verwendet, um von Menschenrechtsverletzungen, abzulenken, die, im gleichen Augenblick begangen werden.
Solange wir nicht damit aufhören, den Verantwortlicehn, ihre augenblicklichen "Sünden" zu vergeben, solange werden wir immer wieder "Altlasten" aufarbeiten, statt dass wir dafür sorgen, dass solche "Altlasten" gar nicht erst entstehen.
De Hexenverfolgerei hat sich hier nur verchoben, manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass alles noch schlimmer geworden ist, als es im Mittelalter war. Kürzlich habe ich mir zum Beispiel überlegt, ob es nicht gefährlich sein könnte, ein paar kritische Worte zu einem anderen, in Facts, behandelten Thema zu schreiben ... nicht nur ,um mich selbst zu schützen, sondern, weil auch Facts dann, vielleicht, bedroht wird.
Ich bin sogar dabei zu überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, dass man eine annonyme Internet Platform aufbaut, ähnlich wie Facts, die von einer annonymen Gruppe von Menschen "moderiert" wird, die Übergriffe verhindern. Auf dieser Platform kann und darf man dann, annonym und ohne Risiko, auch unerwünschte Ansichten äussern ... aber so etwas ist Utopie, weil man noch nicht einmal mehr 10 Menschen finden kann, die neutral und ohne Vorurteile "moderieren". Dass selbst ich mich nicht mehr traue, unbeschönigte Ansichten zu äussern, beschämt mich, für mich selbst und für unsere "Zivilisation".
Meine Mutter hat das Nazi-Regime aktif (aber gewaltlos) bekämpft und hat immer behauptet, dass das "Wegsehen", falsch gemeinte und gelebte "Toleranz", Geltungsbedürfnis, Eitelkeit und die "Anpassungsfähigkeit", der Menschen, zu den Greultaten der NAZI's geführt hat.
Der Mensch "gewöhnt" sich schlichtweg an Übergriffe jeder Art und wird, von unserer Gesellschaft, langsam dahingehend "konditioniert", dass er sich an ¨Misshandlungen und Übergriffe gewöhnt. Man kann das nur verhindern, indem man ständig die Legitimität, von jeder Handlung, hinterfragt und sich niemals, auch nur im Ansatz, dazu verleiten lässt Ungerechtigkeit, Unvernunft und Misshandlungen zu dulden..
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