06/12/2010 15:27
Postfinance kündigt Wikileaks
Die Schweizer Postfinance wird das Wikileaks-Konto auflösen. Damit werden Finanztransaktionen der Enthüllungsplattform erschwert. Argumentiert wird unter anderem mit dem «sittlichen Empfinden». »







Diskussion
Liebe Finanzpöstler: Wann ist es soweit, dass wir andern PCK-Inhaber eine eidestattliche Erklärung abliefern müssen, dass wir weder mit Wikileaks noch mit Terroristen (von den Amis vorgegeben, natürlich!) zusammenarbeiten?
Wartet ihr noch bis zum 11.09. 2011 oder ist das schon unterwegs?
dass mit 'we' sicher er und sein Präsident gemeint sein muss.
Einmal schnell und unbürokratisch seinem obersten Dienstherrn
einen Wunsch von den Augen ablesen, das bringt Farbe in den
eintönigen Alltag eines Möchtegernbankers.
Für die Redewendung 'Frustrierende Alpendemokratie' seines
Vorgängers wird sich Botschafter Beyer jetzt hoffentlich entschuldigen.
Das Vorgehen der Postfinance hat den definitiven Beweis erbracht,
dass wir eine moderne Demokratie amerikanischer Prägung sind.
Das Stammtisch-Philosophie-Geplauder von Ex-Fussballer Eric Cantona, das über copy&paste durch die Medienlandschaft geisterte und von Aktivisten als Revolutionsaufforderung umgedeutet wurde, kann im Prinzip auch auf PostFinance ausgedehnt werden...;-)
Ja ist es nicht weihnachtlich schön, wenigstens bei einem
Bundesbetrieb noch so hohe ethische Grundsätze vorzufinden.
Wenn allerdings Herr Bucher bereits bestimmte unsittliche
Postkontoinhaber ablehnt, da wird ihm doch niemand mehr abnehmen,
mit der von ihm immer wieder verlangten Bankenlizenz Geld verdienen
zu können...
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