Kahneman, der Schreck der Ökonomen
Per Anhalter durch die Galaxis
"Gute Lügner sind sympathischer"
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Die darin unverbindlich zusammengewürfelten Einzelschicksale werden in Populärpublikationen des kurzlebigen medialen Mainstreams kategorisierend erfasst und lassen sich arbeitshypothetisch etikettieren. Darunter fallen etwa hoffnungslose Singles, Patchworkfamilien, Scheidungskindverwalter, Lifestyleväter, Selbstverwirklichungsruinen, emotionale Schizophreniegeschädigte, Lust-am-Kind-Verspürerinnen, postmoderne Eltern, Rentnermütter, männliche Senilitätsverzögerer, Torschlusspanikfertilisierer, Samenräuberinnen, Datingjunkies, Koitaldienstleistungskonsumierer und weitere mehr. Dabei wirken aberrante sexuelle Orientierungen und zunehmende medialvermittelte virtualisierte Liebessurrogatformen als zusätzliche multiplikative Diffusoren, die die Variabilität und Komplexität menschlicher Beziehungen hyperspektral auffächern.
Diese Fülle an Möglichkeiten erhöht die Anzahl Freiheitsgrade jedes Beteiligten, vermindert aber zugleich die Determination auf ein Ziel - das im letzten Jahrhundert durch die Ehe zum Zwecke der Fortpflanzung dargestellt wurde - das unklar, unerreichbar und zugleich undefiniert in einer selbstgewählten Ferne auf- und abtaucht. Dies führt dazu, dass bei vielen Abzweigungen auf dem Lebensweg, die falsche Richtung eingeschlagen wird. Das ist denjenigen zum Zeitpunkt der Entscheidungsfällung allerdings nicht bewusst. Zu vernebelt sind die Sinne. Zu überflutet durch stetig hereinprasselnde Reize ist das noch zarte neuronale Geflecht. Erst nach einer gewissen Zeit der Sedimentation, wird die Erkenntnis von archaischen Hirnstrukturen reflektiert - die biologische Uhr tickt erbarmungslos - und schmerzhaft auf die Mattscheibe des Bewusstseins geworfen. Erst da dämmert's den verdutzt Erwachenden, dass die medial unter die Schädeldecke tätowierten Scheinmaximen nur körperfremde, vermeintlich kulturelle, gesellschaftliche Hülsen sind, die für das eigene Fortkommen völlig belanglos sind. Die so Erleuchteten begeben sich erneut auf die Suche, laufen an den verfehlten Abbiegungen vorbei und begehen - von dem vermeintlich abgeworfenen Ballast verstorbener Generationen und zerbrochener Beziehungen euphorisiert - den selben Fehler wieder und wieder.
Ups! Sorry Jungs, ich hatte plötzlich so einen Erguss. Einfach keine fremden Frauen mehr ansprechen. Mann kann nie wissen...;-)
Das Einzig,was ich natürlich noch bescheiden als Senf zur Poularde reichen möchte,ist die Ursache all dieser wirren Verfehlungen menschlicher Triebe.
Die Ursache ist das derzeitige Gesellschaftsmodell in der Endphase seiner Entwicklung,welches primär Familienbildung verhindert oder zumindest verzögert.
Eine Gesellschaft welche Karriere oder was immer es sein mag,wichtiger ist als die Erhaltung der Gesellschaft durch Reproduktion ihrer Mitglieder,ist sowieso dem Untergange geweiht.
Zum Glück gibt´s ja noch die Naturvölker,welche diese Gesellschaften infiltrieren..mit ihren 5 - 12 Kindern pro Familie sorgen sie für Erhalt derselben und dem Weiterbestehen.
1) Wieso machst Du keine Beratungspraxis in Lebensfragen auf? Vielleicht verdienst Du dabei nicht mehr, aber auf alle Fälle wäre es wesentlich leichter verdientes Geld (wir als Mikro-KMU wissen ja, wie viel wir herumrennen müssen, bis endlich ein ganzer Franken verdient ist, der Vater Staat uns nicht zu den Fingern herausreisst……. und wenn Du dann als approbierter Alternativ - Lebensberater die Anerkennung seitens BAG und KK‘s hast, bewerbe ich mich sofort bei Dir…!)
2) Diskussionen über Lifeworkbalance sind out – aber hast Du eine gesunde „Readbalance“ in Deinem Leben? Denn wer sowas aus dem Ärmel schütteln kann, will entweder Frauen beeindrucken oder er liest zu viel Schund und andere Gutachten ……. Wechsle also unbedingt Deine Lesegewohnheiten!
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