Gepflegt abstimmen 2.0
Web 2.0-Nutzern raten wir zur Stimmabgabe per Briefpost. Dabei handelt es sich um eine archaische Kommunikationsform, bei der ein Papierbehälter („Stimmcouvert“) mittels einer Institution namens „Die Post“ (früher „Post“) physisch zu den verantwortlichen Stellen befördert wird. Die Wahlempfehlungen kommen von Votez und können hier auch noch diskutiert werden. Für ein reinigendes Ritual nutzen sollten Sie den Umgang mit dem ungewohnten Medium und die Tatsache, dass Sie für den Abschluss der Prozedur das Haus verlassen müssen. Sprechen Sie auf dem Weg zur Post folgendes Mantra mehrmals:
Schaf ist Schaf
Bock ist Bock
Keiner wird uns alleine beherrschen
Ich habe gestimmt
Der Wahlkampf ist beendet
Auf dem Rückweg stellen Sie sich vor das Wahlkampfplakat einer Partei Ihrer Wahl und lächeln den Kandidaten oder die Kandidatin an. Behalten Sie diese Stimmung für den Rest der Woche bei. Sollten Sie einmal vom rechten Weg abkommen, beginnen Sie wieder mit der Rezitation des Mantras.







Diskussion
@quotenrebell: Du hockst also lieber in Deiner grasbewachsenen Hobbithöhle und liest Pfeife rauchend in Deinen Adornos, Baudrillards und Blogs und perpetuierst Pseudonyme? Wie beschaulich.
Wir wünschen uns ja nur, Geister deines Formats verlassen gelegentlich ihre “ländliche” Idylle, um ihre Fötzel in die Urne zu werfen.
Für erhellende Pseudonyme zu “urban” und “ländlich” empfehl’ ich wärmstens: Unsere strahlende biotechnologische Zukunft: “grau” oder “grün”, was hätten’s denn gern?
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