02/02/2011 22:06
Macht Ungleichheit krank?
Das große Glück liegt in der Gleichheit, lautet eine populäre These. Wenn das stimmte, dann hätten Ökonomen heftig zu knabbern. Sie müssten eine weithin anerkannte ökonomische Grundaussage überdenken. »







Diskussion
- Für mich ist klar das mit dem intelektuellen Interesse an einer Gesellschaft, der Scheideweg beginnt für Armut oder Reichtum und damit also mit der Bildung der Eltern. Geht angeblich, hohe Inteligenz mit einer hohen Sozialkompetenz einher, so sehe ich eines ganz deutlich ; Sozialkompetenz bestimmt darüber wie weit Möglichkeiten wahrgenommen und genutzt werden können, wenn nicht Faktoren wie Macht, Reichtum oder Blut eine Rolle spielen.
All das bedeutet allerdings nicht das dumme Eltern auch dumme Kinder haben aber der Dummheit fehlt es meistens an Konzepten die etwas bringen und sie zeichnet sich, so glaube ich, vor allem dadurch aus, geringe Ansprüchen an sich selbst und an andere zu haben, was Reichtum ja nicht unterstellt werden kann.
Selbst intelligente Kinder werden es also schwerer haben Reich zu werden, müssen sie nicht nur an der Struktur ihre Sozialkompetenzen sondern zugleich auch an der, ihren Intelekt zu schulen arbeiten um überhaupt aufholen zu können um in der oberen Gesellschaftsschicht Fuss fassen zu können sofern sie nicht zu den dümmsten Bauern gehören mit den dicksten Kartoffeln.
Ich glaube ja das bei dieser Diskusion, wie bei jeder anderen zu diesem Thema immer wieder vergessen wird das am Ende die Individualität an allem Schuld ist und solange wir für sie kein Konzept haben das uns in Fleisch und Blut übergeht, wie z.B. die Menschenrechte werden wir verschieden bleiben wenn es um Ideale geht. Weder Arm noch Reich zu sein scheint nämlich ein Ideal zu sein für das jeder einstehen kann; also doch irgendwie die Gleichheit? Sie braucht aber ein Fundament, dieses zu entwickeln sehe ich als Aufgabe die uns in Zukunft beschäftigen wird. Das alte Model der Finanz-, Wirtschaft-, und Politik ist im Wandel und es liegt an uns allen neue Wege zu gehen.
Ich bin überzeugt das vor allem der Wert eines Menschen generell mehr Achtung verdient, damit hätte sich auch das Thema Abtreibung erledigt denn eine sogesehen reiche Gesellschaft die ihre Ungeborenen aus Sicht von Wirtschaftlichkeit, Nutzen oder Umstand zerstört, greift in ein Gefüge ein das so nicht existiert weil weder Nutzen noch Umstand, noch Wirtschaftlichkeit darüber hinwegtäuschen können das da ein Mensch umgebracht wird. Es liegt also viel darin in wie weit wir Leben wirklich respektieren und bereit sind dafür die Verantwortung zu übernehmen, selbst wenn diese nicht persönlich übernommen werden will, spiegelt sich darin doch die Haltung einer Gesellschaft und nicht zuletz der Zustand dieser Erde und Welt.
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