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Diskussion
Einmal losgelöst von den politischen Hintergründen möchte ich in Erinnerung rufen, dass das Hauptproblem dieser Region die Korruption ist, die in allen Nachbarländern Jordaniens keineswegs kleiner ist!
Zur Erinnerung: In Spanien gibt es seit 1000 Jahren Wassergerichte (!), im Wallis finden sich Spuren einer gerechten Wasserverteilung sogar noch vor 1000 Jahren….. in Nahost wird zur Wasserbeschaffung entweder das automatische Gewehr verwendet (Israel, sofern ausserhalb seiner Grenzen…) oder man hat die richtigen Verbindungen zu Clanchefs und/oder Minister, dann fliesst das Wasser auch …. (Libanon, Jordanien, Syrien, Ägypten …..). übrigens hat keines dieser Länder in seiner jeweiligen Hauptstadt eine städtische Wasserversorgung, die trinkbares Wasser (!!) aus den Hahnen fliessen lässt – da aber bereits jedes Mittelklassehotel seine eigene Wasseraufbereitung hat, geht das jedem Touri am A… vorbei ….
Dafür ist Wasserversorgung ein Lehrstück in Demokratie: Regelmässig rauschen Reprivatisierungswellen durchs Land und es herrscht „Ausverkaufsstimmung“…. ob privat, staatlich oder halbstaatlich spielt eigentlich keine Rolle, wenn das Ganze noch überschaubar bleibt. und die Verantwortlichen öffentlich Rechenschaft ablegen müssen. Aber moderne Mänatscher muss man mit aller Kraft vom Wasser fernhalten, denn die moderne Kaste der Selbstbereicherer ist ab Uni/HSG nicht mehr fähig, 20-50 Jahre voraus zudenken, und genau dies muss man etwa bei den Wasserversorgungen machen ….
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