11/02/2011 11:47
Die «NZZ» zur geräteunabhängigen Gebühr für Radio und TV
In der aktuelllen Ausgabe der «NZZ» befassen sich Rainer Stadler und René Zeller mit dem angekündigten Systemwechsel bei den Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen sowie mit den verschiedenen Akt... »







Diskussion
Unser allerliebstes Staatsfernsehen kann man mit Fug und Recht als Service Publique im besten Sinne bezeichnen. Es braucht nicht soviel Aufwand seitens der Zuhörer und -seher wie etwa beim Lesen der Zeitung oder beim mühsamem Aufsuchen des Internets. Es plätschert so beruhigend im Hintergrund dahin, auch im Auto, auf dem Handy, und kann vom Sofa aus bequem fernbedient werden. Das möchte ich nicht missen. Ich bin auch gerne bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.
Auf meinen Geschmack zugeschnittene Programmpakete kann ich woanders bereits käuflich erwerben, so ich denn will, und die halbe Welt lässt sich auch zuschalten. Dafür muss ich mit Werbeunterbrechungen, Dauerwerbesendungen, Spielshows und Talks, Talks, Talks und sehr viel Trash, auch in fremden Sprachen vorlieb nehmen. Da spielt der Markt.
Beim Staatsfernsehen mit öffentlicher Dienstleistung nach meiner Vorstellung möchte ich das alles nicht. Es gehört Information dazu, Staatskunde, Verkehr, Politik, Wissenschaft, Kultur, Sport auf einem Niveau, das diesen Namen verdient. In vier Landessprachen, ausgestrahlt bis in jede Alphütte. Keine Gebühren, keine Werbeeinnahmen, keine Lobby, keine Propaganda. Dafür bin ich bereit eine Steuer zu zahlen.
Ich bin mir sicher, dass mit dem rot-grünen Euro-Dream-Team Roger&Roger alles gut wird...;-)
Daneben die Privaten, die mit der grossen Kelle anrichten und mit Produktionen und Sendegefässen verschobene Wahrheiten schaffen (niemand in meinem Bekanntenkreis – auch in Deutschland- schaute Dschungelcamp – aber wo hocken denn die Millionen an Zusehern?) Grosse Verleger und Medienmogule scheffeln Millionen, klagen aber dauernd …. und nutzen ihre Machtstellung gnadenlos aus …..(..bald üben wir hier Selbstzensur, damit Kalmedia uns nicht den Stecker bei Facts rauszieht ….)
Kurzum. Die Lage ist so unübersichtlich wie noch nie (..oder wie immer …) und die Erfahrung zeigt, dass die Direktbetroffenen immer zuletzt orientiert werden, wenn grosse Veränderungen stattfinden und dies geschieht manchmal über Nacht …. Und Frenk: die beiden Rogers müssen sich da schon noch was einfallen lassen, die schöne, „zufällige“ Theaterinszenierung mit dem Blocherclan könnte auch andernorts noch durchschaut werden ….. ausser wir glauben an Ying und Yang, gut und böse, weiss und schwarz, wie sich das für Lemminge gehört ….
Zitat:
So käme – der Laie wundert sich – eine Eintreibung über die Steuerbehörden wesentlich teurer zu stehen.
Wie kommen die da drauf: Wird denn jedes Steueramt wieder ein
Büro für das Inkasso der Gebühren aufmachen ? und dann möglicherweise
noch jeder Kanton für den Bundesanteil? Wieder eine neue
Geldvernichtungsanlage, Wieder ein wenig mit dem 40-Tönner im
Hof herum fahren? Billag reloaded?
Das müsste dann doch logischerweise aus der Bundeskasse bezahlt
werden, die ja von den Steuerzahlern jedes Jahr sowieso gespiesen wird.
Auf der andern Seite: Die meisten könnten mit dem Compi TV
schauen wird behauptet. Technisch schon, aber praktisch hat ja
länsgst nicht jeder einen max. speed ADSL Anschluss, welcher
allein schon ein mehrfaches der TV Gebühr kostet. Das scheint
den Verfassern der Studie entgangen zu sein.
Nachdem nun der vom Saulus zum Paulus gewandelte Jolly-Roger, zur linken Hand De Wecks aufgestiegen ist, wäre es doch im Sinne einer medialen Konkordanz ein guteidgenössischer Schachzug, wenn sich der dritte Roger zur rechten Hand köppelte. Somit wäre alles Roger im Leutschenbach'schen Sandkasten und wir hätten wahrlich ein Boat that rocked!...;-)
Fehlt nur noch ein gelungener TV-Spot kurz vor der Tagesschau, der dem Steuerzahler diese Idée Suisse subkutan schmackhaft macht. Ich denke da an einen sportlichen Namensvetter als Sympathieträger...;-)
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