13/03/2011 12:22
«Ausmass der Katastrophe wird immer stärker sichtbar»
SF-Korrespondentin Barbara Lüthi befindet sich in der japanischen Küstenstadt Sendai, die durch den Tsunami besonders stark verwüstet wurde. Jetzt, zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben, wird do... »







Diskussion
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Wir wissen auch, genauso lange, dass Atomenergie zu Fachismus führt, weil man, im Hintergrund, Angst vor irgendwelche Verrückten hat. Wenn dann etwas passiert, wie in Japan, dann versuchen, die Verantwortlichen, verzweifelt, die wirklichen Folgen, von ihrem wahnsinnigen Handeln herunterzuspielen.
Erst wenn Auswirkungen der Katastrophe nicht mehr weg zu reden sind, werden die zugegebenen Auswirkungen, langsam, den Realitäten angepasst.
Selbst in Japan werden niemals die wirklichen Folgen der Katastrophe veröffentlicht werden. Schon alleine deshalb nicht, weil der Staat, den Opfern, keine Entschädigungen zahlen will. Da werden die Menschen, durch die Folgen von völlig verblödetem rosaroten Denken geschädigt und dann werden sie auch noch um einen Schadensersatz beschissen.
Das marode Kernkraftwerk Mühleberg ist noch weniger sicher, als die Kernkraftwerke in Japan ... aber man wird es bis zum Geht-nicht-mehr betreiben, weil man nur auf Profit aus ist.
Dass Frau Bundesrätin Leuthard jetzt "betroffen" ist, das kommt nicht etwa davon, dass da in Japan ein paar Atomkraftwerke "durchgehen" ... nein, Frau Leuthard hat schlichtweg gemerkt, dass ihre Wähler dabei sind, die Meinung zu ändern und, da ja Wahlen anstehen, hat sie schnell ihre Meinung angepasst.
Die energiepolitische Sackgasse wird mit dem 12. März 2011 etwas deutlicher sichtbar, dass jetzt sogar einige Politiker bereit sind, die Augen ein bisschen aufzumachen. Da die Entwicklung der Alternativen aber mehr als verdrängt oder sogar verhindert wurde, stehen sie jetzt nicht einfach für den Einsatz bereit. Und die Forderung, mehr Geld in die Entwicklung zu stecken, kann das Versäumnis über Jahrzehnte nicht aufheben und zeigt auch den Irrglauben, mit nur genügend Geld könne man eigentlich alles realisieren. Schon 1972 wurde gesagt, dass grenzenloses Wachstum nicht möglich ist - auch nicht in der Energiebeschaffung und Energieherstellung. Mit dem 12. März 2011 wird das wohl ein bisschen sichtbarer.
Durch eben das Suggerierens solcher Unmöglichkeiten,die eigentlich dem gesundem Menschenverstande widersprechen,sichern sie ihre Macht über ihre Lemminge,die diesen Blödsinn nur zu gern glauben wollen,weil auch sie vermuten,bei genügend " Wachstum " in den Genuß von Früchten zu kommen,die eigentlich nur den Cleveren unter uns zu stehen :-D
Deshalb nehmen sie gerne vermeintliche Rückschläge für dieses ungehemmte Wachstum in Kauf und wählen immer wieder die größten Flachzangen & Haubentaucher zu ihren Führern.
Man könnte meinen in´s unaufgeklärte Mittelalter zurück versetzt zu sein,ob diesen hahnebüchenden Irrsinn,den uns unsere Superdemokraten tagtäglich durch die gleichgeschalteten Medien einhämmern wollen.
Mit Sicherheit,ist die Katastrophe ungleich schlimmer,aber die letzten Mohikaner versuchen natürlich alles,aber auch wirklich alles,um an der Macht zu bleiben und dazu gehört natürlich ein gerüttelt Maß an Fehlinfo´s.
endlichen Welt möglich ist, ist entweder ein Irrer
oder ein Ökonom.” sagt Kenneth Boulding.
Dazu wäre ein Begrenzung des Bevölkerungs-
wachstums nötig, aber das sehen die, welche
jährlich den Gewinn um mindestens 10% steigern
zu müssen glauben, anders.
Wohin hat das 'bigger and better' die USA gebracht
und wohin wird es uns noch bringen?
Ein Wehklagen & Jammern wird einsetzen unter der Gläubigen,man will´s sich´s gar nicht ausmalen,wenn der vermeintlich gute Onkel in die Knie geht.
Was dann noch herauskommt,unter der Decke,die 100 Jahre krampfhaft festgehalten wurden..
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